Schloss Tremsbüttel

Der richtige Rahmen fürstlich zu speisen!

Im malerischen Herbstfarben bemalter Park lässt sich auch der Norden besonders wunderschön für die Seele genießen. Nicht nur im Süden Deutschlands gibt es Schlösser, die sich lohnen. Nein auch direkt zwischen Kiel und Lübeck.

Das kleine zauberhafte Schloss Tremsbüttel liegt versteckt in einem riesigen Park, der nicht nur einen glitzernden See mit Springbrunnen beherbergt, sondern auch mit einem liebevoll angelegten China-Garten lockt.

Wenn die Herbstsonne scheint, leuchtet so unterschiedliches Grün, dass man den Sommer um nichts vermisst. Mit Herbstjacke die Umgebung durchstreifen und von Prinzen und Prinzessinnen träumen und jener Zeit, als die Menschen noch dankbar das Essen einnahmen und nicht an die nächste Diät dachten – sondern eben glücklich waren, wenn es überhaupt etwas zu essen gab…

Wer mag ,kann im Schloss nicht nur verträumt die Zeit verschlafen, sondern auch wirklich fürstlich speisen, wunderbar Kaffee und Tee trinken und an Motto- Nachmittagen sonntags auch mal English Tea Time erleben. Die Küche des Kochs und die Weine, ausgesucht und von hoher Qualität, zergehen förmlich auf der Zunge.

Im unteren Bereich befindet sich ein in rot-buddhistisch angehauchter Keller, der nicht nur angehende Brautpaare zur Party lockt.

Wirklich schön sind wie immer die Turmzimmer (Fürstenzimmer mit Blick auf den See) und auch die rotbeteppichte Wendeltreppe.

Von hier ist es nicht weit, um Lübeck (nicht nur für Marzipan und Tor) zu besuchen, sondern auch um den letzten Ruheort von Otto von Bismarck, seines Zeichens Fürst und Reichskanzler d der deutschen Reichsregierung zu besuchen, im Mausoleum mitten im Wald in der Schlosskapelle. In Zeiten, wo wir Demokratie und Weltkriege versuchen zu deuten und neu zu beschreiben, eine gute Gelegenheit deutsche Geschichte im Museum und Bildungshaus der Bismarck Stiftung sehr detailliert auch für Schüler zu erleben. Bildhaft und mehr als informativ steht die Bildungsstätte jedem offen.

Neben dem Bismarck- Museum in Friedrichsruh gibt es Wald ohne Ende zu genießen und die Menschen der Umgebung erzählen gern ihre Geschichten über den Ort. Alte Bauweise ergänzt diesen geschichtsträchtigen Ort, der auch per Zug direkt erreichbar ist.

Doch zurück zum Schloss Tremsbüttel: echte Beatle-Fans kennen bestimmt diesen Ort, die auf ihrer einzigen Deutschlandtour 1966 genau hier übernachteten. Es fühlt sich schon eigen an, geschichtsträchtige und auch musikgeschichtlich bedeutende Treppenstufen zu besteigen.

Nun, das im südlichen Schleswig-Holstein befindliche Schlosshotel, hat wie alle historischen Gebäude eine wechselvolle Geschichte. Seit 1996 nun gehört es dem Pharmaunternehmer Strathmann.

Auch wenn man eigene Gedanken hegt zum Thema Pharmaindustrie, zählt für alle Kultur- Interessierte, dass versucht wird, Geschichte zu bewahren.

Ja, wichtig ist: Dass Parks und Grünanlagen , ebenso wie alte Gebäude erlebbar bleiben; da sie doch die Geschichte nicht nur erzählen können, sondern erlebbar zum Anfassen machen. Und dies nicht nur für Schüler und Kinder allgemein.

Persönliches Fazit:

Manchmal ist es einfach schön, eine Ritterrüstung wie sie dort im Schlosse steht, nur anzuschauen-

und für einige Tage die eigene einengende Alltagsrüstung im gemütlichen Hotelzimmer gänzlich abzulegen und mal wieder für Momente ganz dekadent man selbst zu sein.

 

©VeRa

Foto Copyright  VeRa Sprachen Stübchen

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Fuerteventura oder am Ende der Welt

Fuerteventura oder am Ende der Welt dem Winter entkommen

Egal, wohin man der Kälte entkommen möchte, die Kanaren sind ein relativ schnell zu erreichendes Ziel. Gute 5 Stunden mit Boarding und Flug, schafft man es von Hannover dorthin – billig gebucht.

Doch welche Überraschung: vor der Landung schon breitet sich eine hügelige Welt vor dem Fenster im Flugzeug aus, die ihres gleichen sucht. Brauntöne wohin das Auge schaut und gefaltete Krustenoberflächen wie aus einer anderen Welt.

Nur gute 100 km von der marokkanischen Küste entfernt, empfängt diese kanarische Insel mit einem ziemlich großen neuen Flughafen die Reisenden sehr professionell.

Verschiedene Abholer stehen mit Schildchen am Ausgang, Reisegruppen pilgern zu verschieden bekannten Reiseführerbussen, Eingeweihte kaufen billig noch schnell Zigaretten, Alkohol und Parfüm ein und ein paar Einheimische werden liebevoll empfangen. Doch wer jetzt Spanisch zu hören erwartet wird enttäuscht!

Deutsch, Englisch, Russisch und nordische Sprachen ertönen;  und es bleibt unschwer zu erkennen, dass die Insel wohl offensichtlich vom Tourismus lebt.

Und  bei der knapp einstündigen Fahrt kommt einem in den Sinn, dass es hier wohl auch nicht viel mehr gibt als Urlaub am Strand.

Keine Bäume, keine Tiere, keine Geräusche, nur grenzenlose Weite mit Bergen und Hügeln braun- in –braun –  für manch einen eher deprimierend.

Jede Hotelanlage bietet dagegen aber eine verträumte Palmen-Beach-Pool- Umgebung an, gern auch all inklusiv, die für Augenblicke den Alltag und die eigentliche Umgebung vergessen lässt.

Auf jeden Fall sollte man sich ein Auto zu mieten für 40 Euro schafft man die ganze Insel. Besonders schön ist die kleine Stadt Antigua, denn hier gibt es nicht nur eine nette Apotheke, die hilfsbereit und ist, sondern es lockt gleich daneben eine kleine Bäckerei mit frischen Kaffee und begrenztem aber leckerem einheimischen Kuchen und Keksen. Auch das besondere Biotop des Garten- Oasis- Tierpark lockt für gelangweilte Inselbesucher mit einem nicht ganz billigen Ritt auf dem Kamel. Der Eintritt selbst in dieses Grün-In-Grün-Paradies ist allerdings nicht billig. Man wird gut und gern 90 Euro los, wenn man alle angebotenen Plätze besuchen möchte. Von Delphin-Show, Affengehege, Park und Eintritt ausgehend, ist das ziemlich teuer, aber ein kleiner Bereich mit Brücke und Wasserfall ist kostenlos zu besuchen ebenso das Gartencenter.

Aber außerordentlich reizvoll und kostenlos sind die  Naturdünen  bei Corralejo, wie die Sahara unglaublich grenzenlos, direkt am Meer in der Nähe des Hafens gelegen.  Eine unglaubliche  Weite mit gelbem Sand, so etwas Naturgewaltiges plötzlich aus dem Nichts auftauchend im Auto,  ist wirklich außergewöhnlich schön und nicht nur eine tolle Fotokulisse.

Der Hafen Puerto de Rosario und die dortigen Häuserfluchten laden zum Spazieren und Essen ein.  Die Aida und andere Kreuzfahrtschiffe liegen dort vor Anker. Es sind folglich viele Touristen unterwegs.

Wer die Stille sucht,  kann durch den großen Nationalpark Parque National Jandia wandern, der kein Park sondern raue braun-schwarze Felsen  vor einem auftauchend bietet. Wer sportlich ist, kann ich hier auch joggen bis die Welt untergeht- oder die Sonne…

Alles in Allem heißt es, sich für die windigen Tage im Januar und Februar warme Jacken mitzunehmen;  und sich ab und zu einfach mal zu Fuß zu bewegen am Strand entlang, der Wind bläst hart und unerbittlich im Winter und wohl auch im Sommer, so sagen die Einheimischen.

Die Region Jandia bietet einen guten Standort für die Beobachtung des Sonnenaufgangs und lange Spaziergänge am wilden Atlantik über Steine, vorbei an kleinen Höhlen;  von Esquinzo bis Morro Jable  ist dies ein toller Ausflug.

Wer Vegetation auf der Insel erwartet, wird enttäuscht. Aber es gibt Versuche von Aloa Vera Plantagen und  man erfährt viel über die Herstellung von herrlich-leckerem Ziegenkäse.

Diese älteste Insel der Kanaren soll vor gut 20 Millionen Jahren entstanden sein, aus einem Vulkanausstoß geboren. Das Gefühl auf solch einer alten Insel zu wandern provoziert auch Gänsehaut  ohne Wind.

Doch die Insel hinterlässt auch Leere, wie man sie außen sieht.

Nichts für leicht depressive Menschen. Es ist eine raue Insel. Die Bewohner treffen sich offensichtlich eher im Supermarkt als im Restaurant oder in ihren viereckigen auf braun-schwarzem Sand gebauten Flachdachhäusern, die wie Punkte in die Landschaft gestellt wirken. Außer LKW, Bussen, Taxis und PKWs sieht man kaum Menschen außer Touristen unterwegs.

Wer einheimische Küche sucht, wird enttäuscht. Dafür gibt es viele auf Touristen eingestellte Restaurants und Cafés.

Einheimische verdienen im Durchschnitt 1200 Euro, die Hotelanlagen gehören meist spanischen Festlandangehörigen und große Supermärkte verkaufen billig Eurowaren. Die Mieten sind durch den Tourismus sehr hoch  und Mietwohnungen rar für Einheimische und das Leben hart und voller Verzicht. Das Leben für die Menschen auf der Insel ist das Gegenteil zu dem, was Touristen im Land erleben: viel essen, trinken, billig wohnen und genießen.

Doch es gibt auch Angenehmes.

An der Küste trifft man auf  Streifenhörnchen, die einem zahm und fast zärtlich aus der Hand fressen. Flink und lustig wohnen sie in Felsen und gar Beton der Straßen: eben dort, wo sie auf Menschen treffen, die sie mit Nüssen füttern.

Hunde gibt es selten, Katzen eher dort, wo Hotels angesiedelt wurden. Geckos und Fliegen gibt es kaum sichtbar im Winter.

Am Meer sieht man alte Raben, Krähen, Möwen und ab und zu vielleicht mit gutem Auge im Wasser auch Wale.

Übrigens müssen Schüler, die weiterführende Schulen besuchen wollen, die Insel verlassen- nicht nur Urlauber also.

Tröstlich blickt man zum Abschied auf große uralte Kakteen, schöne Blumen und Pflanzen, Palmen und Meer  und das Hotel- und weiß spätestens beim Abflug: Fuerteventura bietet ein schöne Erholung, aber ein zweites Mal braucht man es nicht.

Fuerteventura,  eher eine Rentner- Insel für viele Deutsche, lohnt keinen zweiten Besuch, wenn man kulturell interessiert ist und einige Reisen getätigt hat. Dennoch trifft man hier und da auf Auswanderer, die Deutschland den Rücken gekehrt haben und dort leben.

Madeira ist sozusagen das Gegenteil : die sogenannte Blumeninsel- nur dort kann man nicht am Meer entlang gehen. Wer auf Madeira das Meer sucht, kann es nur anschauen oder bei einigen Hotels ein kleines Stück davon genießen.

Dagegen ist Madeira eine Reise wert, wenn man einen Zwischenstopp auf Reisen einlegen möchte. Dort gibt es hohe Felsen und Tunnel, die atemberaubende Landschaften freilegen.  Blumen und Artenreiche Insel lockt wirklich mit Allem, was man sich erhoffen könnte.

Im Innern der Insel  Madeira oder hoch auf den Hügeln gibt es tatsächlich Orte, wo kaum Touristen zu finden sind und eine ausgezeichnete Küche,gar nicht teuer , mit gutem Fisch und frischen Kräutern angeboten wird.  Wenn man denn mutig allein dort losmarschiert.

Doch die Welt ist zu groß, um sich lange mit den Kanaren aufzuhalten.  Die nächste Reise ist schon geplant!

Viel Spaß und bis  bald!

@ VeRa

Reif für die Insel? -Germany-

 

Wer im Norden wohnt, hat eine kurze und einfache Anreise zu den meisten Inseln, sowohl an der Ostsee als auch an der Nordsee. Mit Ruhe und Gelassenheit, mit Kind und Kegel, Hund und Fahrrad, Auto oder zu Fuß, sind die Inseln an Nord- und Ostsee ein Bade, Wander -und Urlaubserlebnis,; ob für ein Wochenende oder mehr, immer eine Reise wert.

Zu den Ostseeinseln zählen Fehmarn, Hiddensee, Poel, Rügen, Usedom, Ummanz und drei Halbinseln, eine davon Zingst, die wohl bekannteste unter ihnen.

Die Nordseeinseln umfassen Amrum, Baltrum, Borkum, För, Juist, Norderney, Langeoog, Spiekeroog, Wangerooge, Pellworm und die bekanntesten Inseln Sylt und Helgoland. Nach Helgoland sind die meisten Nordlichter schon als Kinder mit einer spannenden Überfahrt gereist oder aber der rote Inselfels, der bewegten Insel bleibt eine Wunschreise, die sich so einfach nun vielleicht umsetzen lässt von Bremerhaven aus. (Wobei man in Bremerhaven den Besuch Auswandererhauses nicht unterlassen sollte! Hier erfährt man so viel über die Flüchtlinge, einst noch Auswanderer genannten Menschen, die von hier ihre Reise in Zeiten vor und nach den Kriegen nach Amerika antraten).

Nur Wenigen ist auch die friesische Unterscheidung der Inseln bewusst. Ostfriesische Inseln, die zur Region Friesland gehören sind Norderney, Borkum, Wangerooge, Baltrum, Spiekeroog, Juist und Langeoog. Zu den westfriesischen zählt auch Texel (holländisch) und Schiemanikoog, wohin man  Fuß über das Watt laufen kann. Eine Wattwanderung ist ein Fuß-Erlebnis wie es nur hier erlebt werden kann. Der Matsch an den Füßen lässt das Kind im Erwachsenen wiedererwachen!

Eines haben die Friesen übrigens gemeinsam: den unglaublich rot-leuchtenden stärkenden friesischen Tee, mit Klunches und Sahne. Da sind sie ähnlich wie die Engländer mit ihrem Tee. Nichts wärmt, belebt oder beruhigt so, wie dieser Tee! (Der Rum gehört nicht dazu, auch wenn er in Seemannsliedern oft erwähnt wird!).

Friesland und die Friesen sind berühmt geworden durch den deutschen Komiker Otto, aber nur wenig ist veröffentlicht über ihre noch heute genutzten ehemals germanischen Sprachen, wobei das Nordfriesische dabei ist,  auszusterben. Es wird nur noch von wenigen Menschen gesprochen und der westfriesische Dialekt wird auch nicht mehr von so vielen Menschen genutzt. So lohnt es sich doppelt, den alten Menschen auf der Straße zuzuhören, erzählt doch ihre Art zu sprechen viel mehr als nur ihre Wörter. Der Klang, die Musik der Sprechenden erinnern uns an die Generationen, die vor uns dort lebten.

Texel übrigens war und bleibt für die Anhänger der Flower-Power-Generation der Ort mit Open Air Konzert der Superlative. Gefeiert wurde mit viel Rauch in der Luft, da in Holland in den sogenannten Cafés und auch sonst außerhalb der Cafés Marihuana legalisiert angeboten wird. Eher bekannt ist heute das Festival in Wacken auf dem Festland. Das jährlich stattfindende Rockkonzert der XXL Größe, ist größtes Sommer Heavy Metall Open Air Spektakel der Welt, danach bietet jede Insel echtes Erholungspotential! Doch Texel bietet jedem Mutigen den Neujahrssprung ins eiskalte Wasser. Texel im Dezember bleibt ein Geheimtipp.

Die große Insel Rügen wurde nicht zuletzt bekannt durch den Maler und sein berühmtes Bild, die alle Schüler, zumindest die im Norden, kennen lernen mussten: es ist? Ja, genau, es ist das berühmte Bild des Kreidefelsens von Casper David Friedrich.

Der berühmte Kreidefels ist ein Anblick so gefährlich anmutend, das man ihn nie vergisst. Denn täglich bröckelt mehr und mehr Kalk ins Meer und jeder der sich der Kante nähert, sollte vorsichtig sein. Immer wieder hört man von Abstürzen , offensichtlich besonders wagemutige Menschen, denen dies passiert. Mit Respekt, Ruhe und Vorsicht, kann man in Richtung Nationalpark der Insel fahrend, trotz ehrfurchtsvollem Abstand , das wunderbare Naturereignis sehen und auch fotografieren wie einst der Maler Friedrich es gesehen haben mag. Diese schneeweiße Kreideküste steht der roten Küste Helgolands in Nichts nach.

Wenn der Raps blüht, ist die ganz Rügen in wunderbar leuchtendes Gelb getaucht und mit dem Fahrrad hindurchradelnd eine verzauberte Inse, auf der man sich sofort zu Hause fühlt. Binz gehört zu den Attraktionen  als an der Küste liegender Ort mit alten außen weiß-verschnörkelten Häusern, wie sie einst die Reichen nutzten. Herrlich dort einen Kaffee mit Blick aufs Meer zu trinken! ( Und sich auch so reich zu fühlen!)

Südlich von Binz liegt mitten unter alten Bäumen das Jagdschloss Granitz, wie frisch gebaut aus rötlichem Kalkstein wirkt die Burg mit ihrem stolzen Turm. Aber die Leuchttürme und Wallanlagen an der  Küstenseite Kap Arkona sind auch wunderbar für Naturliebhaber. Wandern kann man immer und überall auf dieser großen Insel. Wer müde ist, erklimmt den rasenden Roland, ein einspuriges fahrendes wunderbar gut erhaltenes Stück alter Technik und Lokbaukunst. Die historische Eisenbahn pfeift und rumpelt täglich über die Insel. Sie scheint wie man selbst schon immer dagewesen zu sein.

Doch das besondere Spektakel von leidenschaftlichen Menschen initiiert, findet nur 1 Mal im Jahr statt mit großem Feuerwerk: Das sind die Störtebecker Festspiele bei der über 100 Menschen und viele Pferde mitspielen und mit besonderen Spezialeffekten die historisch begründete Geschichte für das Publikum erlebbar zu machen. Die „Nordlichter“ lieben ihren Störtebecker, der große Held im Krieg der Dänen gegen Mecklenburg und Verbündeter der Schweden, trieb auch sein Unwesen als Pirat auf den Meeren des Nordens. Man weiß nicht wirklich viel über diesen Mann im 14. Jahrhundert lebend, aber  Städte wie Rotenburg / an der Wümme als auch Wismar rühmen sich sein Geburtsort zu sein.

Ein sagenhaftes Heldenabenteuer vor einer historischen Kulisse, ist eine so besondere Abwechslung und vielleicht nur ein wenig vergleichbar mit den Domfestspielen der Stadt Verden / an der Aller, aber ebenso interessant wie die Old Shatterhand und Winnetou Kämpfe in freier Natur während der Karl-May Festspiele in Bad Segeberg/Schleswig Holstein.

Es gibt so viel zu erleben, da ist Rügen nur ein Beispiel. Den großen Vorteil bei den meisten Inseln an der Ostsee ist, dass man sie über große oder auch mal kleine Brücken erreichen kann, so auch Poel und Usedom. Wer Spaß verträgt wird auch fündig: So auf Usedom beim „Umgekehrten Haus“, wo für einen Moment lang, selbst die Bäume mit den Wurzeln in den Himmel winken und das Einsteigen ins Auto ein unlösbares Rätsel stellt.

Eines ist gewiss! Egal, auf welche Insel man fährt und durch welche Region man kommt und auch wann die Reise los geht: Man selbst wächst förmlich aus sich heraus, egal auf welcher Insel man ist! Die klare Luft, der Wind, das Meer, Dünen, Watt und Sand, Brücken und Fähren, Schlösser und Burgen und Ruhe und Spektakel, die Menschen dort und ihre Geschichte, das typische Essen, der Spaß und das Vergnügen: Die perfekte Erholung für die Seele ist gewiss!

Einmal tief Luft holen und hin!

KOOM BI MI!

@VeRa