Nach vier Tagen auf dem Meer DUBAI

DUBAI

Nachdem wir noch von den Eindrücken Indiens berauscht, versuchen die Bilder der Waschfrauen, der Teeplantagen und Tempel abzuarbeiten im Kopf, liegt nach Abu Dhabi nun  vor uns die Riesenstadt Dubai.

Dieser krasse Gegensatz, das Geld, das einfach macht, was die Fantasie hergibt. Ja, das Fenster, ja die glitzernden Fassaden und Luxus Hotels, ja der Strand, die teuren Boutiquen und Autos: JA zur Architektur der Superlative. So schnell so rasant wächst und verändert sich kein Platz der Erde. Man muss es mögen…

Egal, wie man sich stellt zur Welt und überhaupt: Dubai ist das Zentrum, wo Träume in die Tat und Realität umgesetzt werden.

Wir entscheiden uns für ein Taxi durch die Metropole, kleine und große Foto-Stopps, auch wenn diese Fotos schon bald veraltet aussehen werden und genießen dann eine der großartigen Shopping Mals mit echtem Fischtank der Superlative natürlich. Die Dubai Mall zeigt einmal mehr, wozu das Land fähig ist.

Ein riesiger „Fishtank“, in dem man mit den Tauchern gegen hohe Summen tauchen gehen kann. Zwischen Haien und sonstigen großen und kleinen Fischen, steigt man in einen Tauchkäfig, nah an all den Fischen im Aquarium der Superlative über zwei Shopping Mall Ebenen. WOW!

Das Rainforest Restaurant ist für die Eltern und Kids ein echtes Abenteuer Restaurant und auch sonst lockt die Mall mit unterschiedlichen Bereichen: Von Italien, Ägypten bis hin zu einem Riesen-Dino Hallenspecktakel kann man seine Zeit in dieser Mall verstreichen sehen. So viel Süßes, so viel Kaffee, so viel Essen, so viel Entertainment und Atmosphäre!

Selbst der Schuhladen ist nicht einfach nur ein Schuhladen: Ein Einhorn lockt im Zentrum des Geschäfts mit rot-blauen Farben die trichterförmig herunter scheinen. Farbenflash!

Wer in Dubai war, weiß, wovon die Rede ist. Wer noch nie da war, sollte sich auf den Weg machen!

Das Golden Soak ist ein Muss ebenso wie der Gewürz Soak ( Märkte für Gold und Gewürze), aber auch die großartige Jumeirah Moschee ist wirklich außerordentlich großartig in ihrer Schönheit. Die anderen bekannten Plätze kann man sehen, muss man nicht.

Aber ein Foto von der Burj Khaleifa ( 830m)  mit den Fontänen davor hat wohl jeder Dubai Reisende schon gemacht und es ist in der Tat in Realität gesehen, einfach unfassbar groß und besonders.

Dubai ist Weltstadt inzwischen. So arabisch und so europäisch. So reich und so groß. Es lohnt sich, einige Tage hier zu verbringen. Trotz aller Befürchtungen: auch als Frau kann man sich ohne Weiteres als Touristin normal in der Stadt bewegen. Kopfbedeckung ist kein Muss.

Jeder, der Träume hat, kann losgelöst von Politik und Kritik, hier sehen, was möglich ist, wenn der Dollar locker sitzt. Ein Paradies des Geldes, aber auch der Fantasie.

Jederzeit wieder! Und wer dorthin reisen möchte: sucht den Kontakt zu Einheimischen, verlasst typische Touristenpfade und traut EUCH!

Ve@Ra

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COCHIN

Mein Geburtstag ist da! Ich darf ihn im Gewürzland und meinem liebsten Teil Indiens, in Kerala verbringen. Hier im  Venedig der anderen Art darf ich mit dem TUK-TUK durch die kleinen Gassen tuckern, das bunte Treiben und die Musik genießen.

Der Fahrer, der vorbei an den Touri Bussen fährt dorthin, wo nicht alle hinfahren.

So stoppen wir vor einer Galerie, die noch Reste einer großen Ausstellung von Graphiken und Bildern enthält und ich lerne, dass genau hier die 1x jährliche Welt-Ausstellung von Künstlern  stattfindet.  Die Häuserwände zeugen noch von Plakaten.

Erst später lese ich, wie immer wenn ich auf Reisen bin: DANACH,  von der Cochi Muriris Biennale. Derweil jedoch noch vor Ort in gekühlten Räumen genieße ich die Kunstwerke und bin wie in einem Road Movie auf dem Gelände unterwegs. In dieser Teefabrik der alten Zeit, treffe ich eine Frau, die gegen ein wenig Geld in die Kamera blickt und derweil ich km-weit-weg bin, erinnert allein das Foto an den Geruch von frischem „ Ginger“, der heutzutage dort gelagert und gereinigt wird. Was für ein Berg an Gewürz!

Auf dem so alten Gelände wird gerade ein Film an der alten Mauer und Treppe des Grundstücks gedreht;  und gespannt schaue ich den Dreharbeiten und jungen Akteuren zu, doch kein bekanntes Bollywood Gesicht taucht auf. Aber auch so ist es spannend genug.

Vorbei tuckern wir dann an den klassischen Stellen der Stadt (der Plan zeigt insgesamt 64 Touri Stopps an, die nicht unbedingt angefahren werden müssen!) Wir schauen die St Francis Church an, den Dutch Palace, auch die Jüdische Synagoge und durchqueren die jüdischen Nachbarstraßen, bestaunen die chinesischen Fischernetze und sind fassungslos wie luxuriös die Hotels in Cochin sind.

Indien das Land der Gegensätze: ungeheures  farbenfrohes  und freundliches Lebens, Yoga und Ayurveda, Arm und Reich, Farbe und Musik, Straßenbemalungen und Tempel, Frauen in kunstvollen Seidentüchern und Menschen ohne Bett und Bildung. Kastensystem und Ungleichheit, aber auch Ghandi und Europäische Einflüsse, Flusslandschaft und Sonnenuntergang, TUK-TUK und alkoholfreie Getränke, Curry und Kopfwackeln, das interkulturell falsch verstanden werden kann:

Ein so ungeheuer liebevolles Land, egal wo. Voller Probleme und dennoch auch großer Hoffnung vieler hart arbeitsamer Inder, die wie unser Fahrer plötzlich in eine Straße einbiegt mit den Worten: „ …want to show you something!“  , und  nur kurze Sekunden später  stehen wir vor seinem Haus. Wir sollen seine kleine Familie kennen lernen.

So viel Armut …uns bleibt die Stimme weg. Der Atem geht schneller und die Trauer der lächelnden Menschen im Herzen, wird so schmerzhaft klar wie reich wir sind. Die Ärmsten geben uns Tee, die Hand. Ein liebevolles Lächeln der Ehefrau, Kinder und Schwiegermutter und Tante. Ein Inder in Cochin, der nun für immer per moderne Medien auch anders zu uns über eine unsichtbare Brücke bis zu uns hier in Deutschland geht. Welch große Geste! Aber es ist immer wieder solch Schock, wenn man erleben darf, wie die Menschen, die mit reichen Touristen arbeiten, wirklich leben.

Seine Henna-roten Haare wehen vor uns im Fahrtwind an Abfall vorbei, Leuchtbildern und bunten Fahnen und Musik; so  fährt er rasend hier und da, dreht und wendet, hupt und schließlich halten wir noch schnell vor kleinen edlen Shops für Touristen. Als Dankeschön für seine so andere TUK-TUK –Fahrt gehen wir hinein, auch ohne zu kaufen bekommt unser Fahrer dafür eine Art Essensmarken für Reis-  das tun wir gerne!

Überhaupt möchten wir noch bleiben, möchten wir hier essen und einfach die Zeit stoppen. Indien ist so geruhsam trotz der Hektik wie kein anderes Land so voller Erleben.

Doch 5 Uhr kriecht langsam näher und wir müssen zurück in den so herrlich grün-blauen Meerhafen von Cochin. Wir passieren den alten Bahnhof und das große Cinema House, das Ayurveda Krankenhaus und die tolle Rainbow Bridge. Dann müssen wir uns verabschieden.

Die Adresse des Fahrers liegt gut verstaut in der Tasche. Ein Päckchen aus Deutschland ist versprochen!

Cochin ist immer eine Reise wert: Heritage Arts sollte man nicht verpassen.

Mein Tipp:

Junge Inder schaffen in Cochin gerade neue Unterkünfte, wo alt und neu vereint sich in tollen sehr einfach gehaltenen Räumen wiederfindet- es lohnt sich zu Fuß durch das jüdische Viertel abseits der Touri Ströme zu streifen, denn sehr oft sind diese besonderen Unterkünfte noch nicht online. In der Nähe des Gem Palace Cochin und dem Maha Vishnu Temple, sowie Nähe der Paradesi Jewish Synagogue gibt es in einem mit großen Glastüren versehenen Gebäude zwei super schöne Zimmer. Leider ist die Seite des ruhigen wunderschön individuellen kleinen Hotels noch nicht online.  Den Namen poste ich, sobald ich ihn gefunden habe.

Das Aah Restaurant ist auch noch zu erwähnen. Hier gibt es gute indische Küche in ruhigem einfachen Ambiente.

Ve@Ra

 

Pause und wieder da- immer noch auf der Reise

Arbeiten ist km-Menschen-Reise

Schlafen ist Bilder- Angst-Reise

Malen ist Farb-Tief-Reise

Essen ist Zunge- Magen-Reise

Trinken ist Freundschaft-Tanz-Reise

Spielen ist Halbzeit-Reise

Sport ist Höhenreise

Schreiben ist ….meine Finger-Buchstaben-Bilder-Angst-Zunge-Sprache-Magen-Tief-Freundschaft-Tanz-Halbzeit- Höhenreise

 

Jetzt wieder mehr- bin wieder aufgetaucht

aus den Tiefen der Unwelten dieser Zeitreise

  • @VeRa

 

Im Hafen von Langkawi

PALAU LANGKAWI—–Selamat pagi (Good morning)

Südlich von Thai Island im Staat von Kedah liegt die Hauptinsel von 99 Inseln Langkawi an der Straße von Malacca.

Als Archipel bestehend aus 104 Inseln im Andamanischen Meer liegen  dieser Hafen und diese Stadt vor der nordwestlichen Küste Malaysias.

Mit 65 000 Einwohnern ist diese Insel Heimat der ältesten geologischen Formation GUNUNG Matchinchang und diese ist rund eine halbe Millionen Jahre alt. Zwei Drittel der Insel besteht aus Bergen und Wäldern  und einer atemberaubenden ursprünglichen Vegetation.

Und aus diesem Grund muss man unbedingt bis zur Spitze des Gunung Matchinchang mit der Seilbahn fahren. Eine unvergessliche Fahrt, die mit einem atemberaubenden Ausblick oben auf der Sky Bridge belohnt. Teuer ist sie auch nicht, nur Achtung: Paviane sind schnell und aggressiv dort oben! Taschen schließen!

Jedoch für nicht Schwindelfreie gibt es einige Meter vom Hafen die Hauptstadt Kuah und von hier aus lassen sich auch die benachbarten kleine Inseln erkunden. Wer das Wasser liebt.

In Pantai Cenang gibt es auch eines der größten Aquarien Asiens. Hier kann man über 5000 verschiedene Fische bewundern in über 100 „Tanks“. Haie und große Unterwasserschildkröten sehen sowie viele schillernde Lebewesen der Wassertiefen.

Dabei ganz im Trocknen ohne Tauchgang bei einem langen Spaziergang durch die Tunnellandschaft unter Wasser eintauchen in die Unterwasserwelt.

In Laman Padi kann man die uralte Reisanbautradition und ihre schrittweise Veränderung ins Zeitalter von einst bis heute erfahren und im Restaurant typische Gerichte probieren. Erstaunlich bleibt das kleine Museum mit unterschiedlichen Reissorten der Welt: mit Foto von Uncle Bens Rice verpackt?! Was soll uns dies sagen?

Der nahegelegene Schrein von Makam Mahsuri die „ Tomb of Mahsur“ bietet Interessierten eine andere Seite der wechselvollen Geschichte dieses Inselhabitats.

Für Tierliebhaber sei auch der Wildlife Park empfohlen, mit über 2500 fliegenden Exemplaren, hier besonders Flamingos in voller Pracht lockt.

Der Regenwald ist ein Traum und die Vegetation ganz einfach überwältigend. Aus diesem Grund bleibt die ca. 15 minütige Reise nach oben mit „ Cable Car“ das empfohlene Highlight! Ein so großartiger Blick und Fahrt über den Regenwald erlebt man wirklich nur 1x und zwar hier!

Für jeden Reisenden ein großartiger Stopp in Malaysia nach Hochhäusern und Shopping Malls    ….                                                      mal ganz viel Natur!

I will come again. Selamat tinggai!

@VeRa

 

OFF TO CHENNAI NOW! FOLLOW ME TO INDIA

Im Zug

…wenn ich reise dann zu dir

bleibst auf diese Weise so in mir…schrieb ich

doch auch

Vogelarm und Riesenfuss

sind Lebensfluss

wenn die Krähen fliegen

sich hinhocken auf die Gleise

wie die die auf der Reise

mit ihren Pommes und Papier

in ihren Schnäbeln

die vergehende Zivilisation

im Kampf um die Reste

sehen sie aus

wie die drei mir gegenüber

die neidisch auf das Bier des anderen starren

 

@VeRa

2018

 

 

 

Arbeitsreise

Manchmal

wenn ich durch die bunte laute Multi Kulti Menschenmasse

mich bewege

hab ich Angst

dass meine Gedanken zu laut sind

dass sie jeder hört

dass die Traurigkeit nicht nur mich zum Weinen bringt

dass die Kälte der Herzen uns erfrieren lässt

und nicht der kalte Wind des Nordens

der uns um die Ohren pfeift

 

Winter liegt in der Luft

noch sehe ich die Blätter fallen

zünd mir eine Kerze an

ich Dir

uns

und die Liebe hüllt uns alle ein

 

Manchmal

wenn ich durch die bunte laute Multi Kulti Menschenmasse

mich bewege

hab ich Angst

dass meine Gedanken zu laut sind

und sie doch keiner hört

 

Ve@Ra

 

 

 

Reise zum Regenbogen

erstarrt sitze ich da

bilderblitze rauschen vorbei

die letzte umarmung spult sich endlos ab

vorbei

quälend der gedanke

dass ich nicht bei dir war

noch verharre ich hier

bis wir uns wiedersehen

werfe dir eine rose zu

die alten lieder noch

erstarrt sitze ich da

haarebilder rauschen vorbei

das letzte lächeln spult sich endlos ab

vorbei

quälend der gedanke

dass ich nicht bei dir war

noch klebe ich hier

bis wir uns wiedersehen

werfe dir meine liebe zu

die alten Gespräche noch

hallen nach

du fehlst

aus fernem Land gekommen, dorthin zurück

 

wir werden uns wiedersehen

bis dahin viele sterne dir

jede sekunde gerade

trägt deinen namen

für immer in meine seele gebrannt

BIS WIR UNS WIEDERSEHEN IM ANDEREN LAND

du fehlst!

 

Ve@Ra

 

 

 

Dornröschen

Dornröschen schlafe hundert Jahr

hundert Jahr

hundert Jahr

Es ist nun einfach richtig klar

wirklich wahr

dass Frauenkampf für uns nur war

und wunderbar

richtig für die Schwestern war

da

boten wir den Freiheitskampf einfach dar

bis und schwindelig war

die Männer wollten uns nur so

wie man sah

wie die Mutter – Nonne gar

an den Herd und in die Kirche an den Altar

nun schaut ganz einfach in dies Jahr:

HUNDERT JAHR!!!!

 

PS  Anmerkung der Autorin!

Hundert Jahre Wahlrecht für Frauen

Kinderliedmelodie im Zeitalter der Poetry Slammer!

Ve@Ra