LESEN

Mein kleiner gedruckter Blog ist auch im Handel!

Werbeanzeigen

Der nächste Stopp ist Salalah OMAN

Die Zeit drängt, Arbeit ruft, ich bin demnächst wieder da! Dann geht weiter.

“ Wenn Fledermäuse fliegen, träume ich von Nigeria“ erscheint nun auf Englisch endlich. Die letzten Korrekturen stehen an, das Cover entspricht der deutschen Ausgabe.

Ihr hört von mir! REISEN BILDET!

Ve@Ra

 

ABU DHABI

Nach indischer so anderer Welt eintauchen in die arabische.

Moscheen gibt es weltweit viele, doch diese SHEIK ZAYED GRAND MOSQUE ist das schönste Monument und wundervollste Kunstobjekt in einer Dimension wie vielleicht nirgendwo sonst.

Diese Moschee sollte man auf jeden Fall einmal im Leben besuchen, um die großartige künstlerische Leistung der arabischen Architektur wahrzunehmen.

Die weißen hohen Türme sieht man von Weitem, dann die drei Kuppeln in der Mitte die anderen je drei seitlich…doch im Innern kann man einfach nicht aufhören zu starren.

Wilde Blumen ranken sich in unterschiedlichen Räumen und Farben über Marmor vom Boden bis an die Säulen. Der kalte weiße Marmor scheint lebendig voller Feuer und Flammen umgibt er den Besucher; welch große Ehre in einem solchen Gebäude zu sein.

Der Glaube der Menschen so großartig gelebt wie man es auch in alten ursprünglichen Kathedralen erlebt. Allen Religionen ist die Lust den Gott zu preisen, den Gläubigen einen Platz der Außerordentlichkeit zu bieten, gemeinsam.

Doch selten  taucht man ein in diese kühlen, hellen, wundersam künstlerisch geschaffenen Welten und vergisst tatsächlich alles. Diese Moschee ist wirklich ein Platz der alles vergessen lässt- Voller Staunen betrachtet man diesen  Riesen, seine Säulen…kaum vorstellbar, dass Menschen sie geschaffen haben.

Leider gießen sich Touristenströme in die Moschee und Sicherheitsdienste erlauben keine langen Verweil- Minuten im Innern. Auch ist strikt geregelt, wo man gehen darf und wo nicht. Dennoch, wenn man schon in Abu Dhabi ist,  ist hier ein besonderer Platz der Welt.

Die sozusagen kleine Kopie Dubais ist eher schüchtern im Auftreten, hier und da kopiert sie Dubai und große Metropolen und wirkt doch eher wie eine kleine verschlafene Vorstadt. Sauber, geordnet etwas wüstensandig, aber gelassen, durchquert man Abu Dhabi ohne große Probleme oder sonstige überraschende  Highlights. Der Strand ist super schön, doch die Kulissen der Hochhäuser scheinen eher an Singapur und Dubai denn als individuelle Architektur zu  erinnern.

Doch die Versuche der Stadt sind anzuerkennen, das neu eröffnete kleine Stadtmuseum zeigt das Leben von früher sehr realistisch und interessant lebendig aufgearbeitet.

Ve@Ra

Nach vier Tagen auf dem Meer DUBAI

DUBAI

Nachdem wir noch von den Eindrücken Indiens berauscht, versuchen die Bilder der Waschfrauen, der Teeplantagen und Tempel abzuarbeiten im Kopf, liegt nach Abu Dhabi nun  vor uns die Riesenstadt Dubai.

Dieser krasse Gegensatz, das Geld, das einfach macht, was die Fantasie hergibt. Ja, das Fenster, ja die glitzernden Fassaden und Luxus Hotels, ja der Strand, die teuren Boutiquen und Autos: JA zur Architektur der Superlative. So schnell so rasant wächst und verändert sich kein Platz der Erde. Man muss es mögen…

Egal, wie man sich stellt zur Welt und überhaupt: Dubai ist das Zentrum, wo Träume in die Tat und Realität umgesetzt werden.

Wir entscheiden uns für ein Taxi durch die Metropole, kleine und große Foto-Stopps, auch wenn diese Fotos schon bald veraltet aussehen werden und genießen dann eine der großartigen Shopping Mals mit echtem Fischtank der Superlative natürlich. Die Dubai Mall zeigt einmal mehr, wozu das Land fähig ist.

Ein riesiger „Fishtank“, in dem man mit den Tauchern gegen hohe Summen tauchen gehen kann. Zwischen Haien und sonstigen großen und kleinen Fischen, steigt man in einen Tauchkäfig, nah an all den Fischen im Aquarium der Superlative über zwei Shopping Mall Ebenen. WOW!

Das Rainforest Restaurant ist für die Eltern und Kids ein echtes Abenteuer Restaurant und auch sonst lockt die Mall mit unterschiedlichen Bereichen: Von Italien, Ägypten bis hin zu einem Riesen-Dino Hallenspecktakel kann man seine Zeit in dieser Mall verstreichen sehen. So viel Süßes, so viel Kaffee, so viel Essen, so viel Entertainment und Atmosphäre!

Selbst der Schuhladen ist nicht einfach nur ein Schuhladen: Ein Einhorn lockt im Zentrum des Geschäfts mit rot-blauen Farben die trichterförmig herunter scheinen. Farbenflash!

Wer in Dubai war, weiß, wovon die Rede ist. Wer noch nie da war, sollte sich auf den Weg machen!

Das Golden Soak ist ein Muss ebenso wie der Gewürz Soak ( Märkte für Gold und Gewürze), aber auch die großartige Jumeirah Moschee ist wirklich außerordentlich großartig in ihrer Schönheit. Die anderen bekannten Plätze kann man sehen, muss man nicht.

Aber ein Foto von der Burj Khaleifa ( 830m)  mit den Fontänen davor hat wohl jeder Dubai Reisende schon gemacht und es ist in der Tat in Realität gesehen, einfach unfassbar groß und besonders.

Dubai ist Weltstadt inzwischen. So arabisch und so europäisch. So reich und so groß. Es lohnt sich, einige Tage hier zu verbringen. Trotz aller Befürchtungen: auch als Frau kann man sich ohne Weiteres als Touristin normal in der Stadt bewegen. Kopfbedeckung ist kein Muss.

Jeder, der Träume hat, kann losgelöst von Politik und Kritik, hier sehen, was möglich ist, wenn der Dollar locker sitzt. Ein Paradies des Geldes, aber auch der Fantasie.

Jederzeit wieder! Und wer dorthin reisen möchte: sucht den Kontakt zu Einheimischen, verlasst typische Touristenpfade und traut EUCH!

Ve@Ra

COCHIN

Mein Geburtstag ist da! Ich darf ihn im Gewürzland und meinem liebsten Teil Indiens, in Kerala verbringen. Hier im  Venedig der anderen Art darf ich mit dem TUK-TUK durch die kleinen Gassen tuckern, das bunte Treiben und die Musik genießen.

Der Fahrer, der vorbei an den Touri Bussen fährt dorthin, wo nicht alle hinfahren.

So stoppen wir vor einer Galerie, die noch Reste einer großen Ausstellung von Graphiken und Bildern enthält und ich lerne, dass genau hier die 1x jährliche Welt-Ausstellung von Künstlern  stattfindet.  Die Häuserwände zeugen noch von Plakaten.

Erst später lese ich, wie immer wenn ich auf Reisen bin: DANACH,  von der Cochi Muriris Biennale. Derweil jedoch noch vor Ort in gekühlten Räumen genieße ich die Kunstwerke und bin wie in einem Road Movie auf dem Gelände unterwegs. In dieser Teefabrik der alten Zeit, treffe ich eine Frau, die gegen ein wenig Geld in die Kamera blickt und derweil ich km-weit-weg bin, erinnert allein das Foto an den Geruch von frischem „ Ginger“, der heutzutage dort gelagert und gereinigt wird. Was für ein Berg an Gewürz!

Auf dem so alten Gelände wird gerade ein Film an der alten Mauer und Treppe des Grundstücks gedreht;  und gespannt schaue ich den Dreharbeiten und jungen Akteuren zu, doch kein bekanntes Bollywood Gesicht taucht auf. Aber auch so ist es spannend genug.

Vorbei tuckern wir dann an den klassischen Stellen der Stadt (der Plan zeigt insgesamt 64 Touri Stopps an, die nicht unbedingt angefahren werden müssen!) Wir schauen die St Francis Church an, den Dutch Palace, auch die Jüdische Synagoge und durchqueren die jüdischen Nachbarstraßen, bestaunen die chinesischen Fischernetze und sind fassungslos wie luxuriös die Hotels in Cochin sind.

Indien das Land der Gegensätze: ungeheures  farbenfrohes  und freundliches Lebens, Yoga und Ayurveda, Arm und Reich, Farbe und Musik, Straßenbemalungen und Tempel, Frauen in kunstvollen Seidentüchern und Menschen ohne Bett und Bildung. Kastensystem und Ungleichheit, aber auch Ghandi und Europäische Einflüsse, Flusslandschaft und Sonnenuntergang, TUK-TUK und alkoholfreie Getränke, Curry und Kopfwackeln, das interkulturell falsch verstanden werden kann:

Ein so ungeheuer liebevolles Land, egal wo. Voller Probleme und dennoch auch großer Hoffnung vieler hart arbeitsamer Inder, die wie unser Fahrer plötzlich in eine Straße einbiegt mit den Worten: „ …want to show you something!“  , und  nur kurze Sekunden später  stehen wir vor seinem Haus. Wir sollen seine kleine Familie kennen lernen.

So viel Armut …uns bleibt die Stimme weg. Der Atem geht schneller und die Trauer der lächelnden Menschen im Herzen, wird so schmerzhaft klar wie reich wir sind. Die Ärmsten geben uns Tee, die Hand. Ein liebevolles Lächeln der Ehefrau, Kinder und Schwiegermutter und Tante. Ein Inder in Cochin, der nun für immer per moderne Medien auch anders zu uns über eine unsichtbare Brücke bis zu uns hier in Deutschland geht. Welch große Geste! Aber es ist immer wieder solch Schock, wenn man erleben darf, wie die Menschen, die mit reichen Touristen arbeiten, wirklich leben.

Seine Henna-roten Haare wehen vor uns im Fahrtwind an Abfall vorbei, Leuchtbildern und bunten Fahnen und Musik; so  fährt er rasend hier und da, dreht und wendet, hupt und schließlich halten wir noch schnell vor kleinen edlen Shops für Touristen. Als Dankeschön für seine so andere TUK-TUK –Fahrt gehen wir hinein, auch ohne zu kaufen bekommt unser Fahrer dafür eine Art Essensmarken für Reis-  das tun wir gerne!

Überhaupt möchten wir noch bleiben, möchten wir hier essen und einfach die Zeit stoppen. Indien ist so geruhsam trotz der Hektik wie kein anderes Land so voller Erleben.

Doch 5 Uhr kriecht langsam näher und wir müssen zurück in den so herrlich grün-blauen Meerhafen von Cochin. Wir passieren den alten Bahnhof und das große Cinema House, das Ayurveda Krankenhaus und die tolle Rainbow Bridge. Dann müssen wir uns verabschieden.

Die Adresse des Fahrers liegt gut verstaut in der Tasche. Ein Päckchen aus Deutschland ist versprochen!

Cochin ist immer eine Reise wert: Heritage Arts sollte man nicht verpassen.

Mein Tipp:

Junge Inder schaffen in Cochin gerade neue Unterkünfte, wo alt und neu vereint sich in tollen sehr einfach gehaltenen Räumen wiederfindet- es lohnt sich zu Fuß durch das jüdische Viertel abseits der Touri Ströme zu streifen, denn sehr oft sind diese besonderen Unterkünfte noch nicht online. In der Nähe des Gem Palace Cochin und dem Maha Vishnu Temple, sowie Nähe der Paradesi Jewish Synagogue gibt es in einem mit großen Glastüren versehenen Gebäude zwei super schöne Zimmer. Leider ist die Seite des ruhigen wunderschön individuellen kleinen Hotels noch nicht online.  Den Namen poste ich, sobald ich ihn gefunden habe.

Das Aah Restaurant ist auch noch zu erwähnen. Hier gibt es gute indische Küche in ruhigem einfachen Ambiente.

Ve@Ra

 

Pause und wieder da- immer noch auf der Reise

Arbeiten ist km-Menschen-Reise

Schlafen ist Bilder- Angst-Reise

Malen ist Farb-Tief-Reise

Essen ist Zunge- Magen-Reise

Trinken ist Freundschaft-Tanz-Reise

Spielen ist Halbzeit-Reise

Sport ist Höhenreise

Schreiben ist ….meine Finger-Buchstaben-Bilder-Angst-Zunge-Sprache-Magen-Tief-Freundschaft-Tanz-Halbzeit- Höhenreise

 

Jetzt wieder mehr- bin wieder aufgetaucht

aus den Tiefen der Unwelten dieser Zeitreise

  • @VeRa

 

Chennai INDIEN again

Chennai

Chennai liegt am Golf von Bengalen in Ostindien und ist die Hauptstadt des Bundesstaates Tamil Nadu. In der Stadt befindet sich das Fort St. George, das 1644 erbaut wurde und heute ein Museum ist, in dem die Wurzeln der Stadt als britische Garnison sowie als Handelsposten der Ostindien-Kompanie dargestellt werden, als sie noch Madras hieß. Zu den religiösen Stätten zählen der Kapaliswarar-Tempel, der mit geschnitzten und gemalten Göttern verziert ist, sowie St. Mary’s, eine anglikanische Kirche aus dem 17. Jahrhundert.

Wikipedia

Chennai liegt in der Bucht von Bengalen und ist bekannt als das Tor nach Südindien. Das moderne Chennai steht im Kontrast zur wechselvollen Geschichte der europäischen Einwanderer um 1500,  der Portugiesen sowie Armenier, die einst ins Land zum Handelstreiben kamen.

Dänen erreichten das Land im 17. Jahrhundert und die Engländer folgten. Die British East India Company baute ein Fort und Handelsposten in der Nähe der alten Fischerdörfer.

Die Franzosen versuchten auch ihr Glück doch die Engländer blieben stärkste Invasoren, bauten eine Universität, doch die starke Kraft der ursprünglichen Tanzkultur der Dravidon blieb erhalten und wurde stärker und stärker bis heute. Nicht zuletzt ist hier der Geburtsort des berühmten tamilischen Philosophen Thiruvalluvar auch Valluvar genannt.

Einer der sieben größten Hindutempel steht in Chennai  und dieser ist berühmt in aller Welt.

Chennai  ist bevölkert mit der größten Expat Gruppe der Menschen aus Mumbai und Delhi.

Als Handelszentrum und kolonialbauten trächtige Stadt ist Chennai mehr als nur eine Stadt in Indien.

Rickshahs und Tuk Tuks sind beliebte, schnelle und günstige Fortbewegungsmittel.

Diese vibrierende Tempelstadt muss man gesehen haben. Einfach unglaublich eindrucksvoll, auch wenn man schon diverse Tempel gesehen hat, bleibt das was Chennai bietet in der Seele; und man möchte nicht nur den uralten Tanz erleben, sondern eben auch einfach nur beten und hoffen, dass Kulturen und Leben einer uralten Welt niemals sterben. Weder hier in Indien noch sonst wo auf der Welt!

@VeRa

Von Malaysia nach Indien

Von Singapur über

 Port Kelang

Port Klang oder Port Kelang ist der wichtigste und größte Seehafen Malaysias. Port Klang gehört zur malaiischen Hauptstadt Kuala Lumpur. Mit etwa 1,5 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von 244 km² ist sie die größte Stadt des Landes und Malaysias wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum. Die pulsierende Millionenmetropole vereint die verschiedensten Kulturen und Religionen. Mit regelmäßig fahrenden Bussen kommt man ganz einfach vom Hafen aus in das lebendige Zentrum Kuala Lumpurs.

 

Der 421 m hohe Fernsehturm Menara Kuala Lumpur hat eine Besucherterasse und bietet einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Weiterhin sehenswert ist der Merdeka Square, der 1957 der Schauplatz des erstmaligen Hissens der malaiischen Nationalflagge war. Das Sultan Abdul Samad Building und Istana Negara, die Residenz des malayischen Königs sind ebenfalls beliebte Ziele.

 

Kuala Lumpur beherbergt zahlreiche chinesische Tempel, Kathedralen, islamische Moscheen und Hindutempel. Auch das Malaysische Nationalmuseum, das Islamik  Art Museum und das Textilmuseum sowie das Museum der Asiatischen Künste sind einen Besuch wert.

 

Penang 

(malaiisch Pulau Pinang) bezeichnet sowohl die große Insel in der Straße von Malakka als auch den gleichnamigen Bundesstaat Malaysias, zu dem außer der Insel selbst noch der Küstenstreifen Seberang Perai gehört. Hauptstadt des Bundesstaates und der Insel ist die Großstadt George Town, die im Nordosten der Insel liegt.

George Town ist die farbenprächtige, multikulturelle Hauptstadt . Die Stadt war einst ein wichtiger Handelsplatz an der Straße von Malakka; sie ist geprägt von Bauwerken aus der britischen Kolonialzeit, chinesischen Geschäfts- und Wohnhäusern und Moscheen. Außerhalb der Altstadt ist George Town eine moderne Stadt mit Wolkenkratzern und Einkaufszentren. Höchster Aussichtspunkt über die Stadt ist der bewaldete Penang Hill mit Wanderwegen und einer Standseilbahn.

Langkawi

Wenige Kilometer entfernt liegt im Norden die thailändische Nachbarinsel Ko Tarutao. Langkawi gehört innerhalb Malaysias zum Bundesstaat und Sultanat Kedah. Hauptort der Insel ist Kuah.

Die gesamte Langkawi-Inselgruppe hat eine Fläche von 478 km², wobei die Hauptinsel Pulau Langkawi eine Größe von 320 km² aufweist.  Das Inselinnere besteht aus Kalksteinhügeln, deren höchste Erhebung der Gunung Raya mit 890 Metern ist. Etwa zwei Drittel der Insel ist mit Regenwald bedeckt.

Ankommen in Chennai Indien nach zwei Seetagen und wunderbaren Ausflügen in Malaysia geht es nun weiter mit dem Reiseblog

NACH  INDIEN und SÜDASIEN

Einer der schönsten und sinnverwirrendsten Stationen einer Reise ist in Indien:  Bunt, laut, voller Gerüche, Müll, Musik, bunten Kleidern, Turbanen, Tempeln und Autos, Abfälle neben funkelnden Eingängen und sauberen Saris. Kopfwackeln und Heilige Plätze, Urwald, Dschungel, Wassermangel, süße Früchte und Henna. Markt und Handeln, klirrende Silberarmreife und schwarze Haare. Ayurveda und Zeitlosigkeit. Englisch und Hindu, Kastensystem und Menschen schlafend und sterbend auf der Straße. Armut und dicke Touristen. Laute Vogelgeräusche und verwilderte Gärten. Sand und Espandrillos. Zu heiß, zu dreckig und der Darm regt sich. Alles und noch viel mehr ist Indien.

Himalaja, Meer und Ozeane, 5000 Jahre Geschichte, der Ganges, Taj Mahal und Yoga….

Indien muss man erleben und bereisen von Nord nach Süd, Ost nach West.

Man kann auch im Süden bleiben dort gibt es so viel zu erleben: Trivandrum im Winter

 ( siehe Reiseblog)

oder Chennai und Cochin im Frühling.

Im Hafen von Kelang Malaysia auf nach Kuala Lumpur

Mit dem Schiff ankommend und im Shuttle Bus sieht die blumengesäumte Straße fast wie eine kleine Oase aus. Der Bus fährt am Meer entlang, hier und da Bauarbeiten und fast verschlafen die Umgebung. Doch der weitere Ausbau des Hafens ist schon erkennbar. Wie überall in Asien boomt die Industrie. Kräne und Arbeiter ringen in der Hitze.

Ein kleiner fast leerer Supermarkt mit dahin schlendernden Einwohnern bietet einiges an Shopping Möglichkeiten, vor allem einer lockt mit lokalen und getrockneten Gemüse, Obst, Fleischstückchen wie in Asien üblich. Alles super farbenfroh aufgebaut, dass man doch etwas kaufen muss. Nüsse und Obstscheiben ohne Konservierungsstoffe und dennoch in Plastik eingeschweißt, erhält man gegen wenig Geld.

Doch wir wollen nach Kuala Lumpur. Der Bus hat uns bis Bukit Tiggi gebracht, diesem Einkaufszentrum. Von dort kann man mit dem Taxi fahren. Es dauert ungefähr 30 Minuten und umgerechnet 20 Euro sind nicht viel.

Kuala Lumpur ist als Hauptstadt Malaysias in drei Verwaltungsgebiete geteilt, dazu gehört Selangor an der zentralen Westküste.

In Kuala Lumpur fließen die beiden Flüsse Klang und Gombak zusammen, die Umgebung ist atemberaubend schön mit Bergen und Wäldern die Millionen Jahre alt sind. Da Kuala Lumpur nicht direkt am Meer liegt, kommt man per Schiff nur über Land dorthin. Die berühmten Twin Towers muss man natürlich fotografieren, wenn man beweisen will, dass man dort war. Man kann aber auch einfach die Umgebung genießen und den Central Market mit kleiner Galerie der neuen Künstler bewundern oder den Bahnhof bestaunen, der im Kolonialstil erbaut wurde oder die Nationale Moschee besuchen ( Masjid Negara) das goldene Dreieck erwandern rund um den Petronas Tower ( 452m hoch) und auch Chinatown erleben mit der rosa Moschee Masjid Jamek, den Tempel Chan See Chu Yuen und den hinduistischen Tempel Sri Maha Mariamman bestaunen.

Wer die Stadt von oben sehen will geht auf den Fernsehturm, der in Höhe von 421 Metern eine super Aussicht auf die Stadt bietet von der Besucherterrasse.

Die Residenz des malaysischen Königs ist die Istana Negara.

Für Naturliebhaber und Stadtflieher empfiehl sich die Kalksteinhöhlen zu besuchen. Die Batu Caves mit den vielen Stufen hoch in den Tempel der Höhlen ist atemberaubend.

Hier ein dt. YouTube link für alle Interessierte: https://www.youtube.com/watch?v=455ZG1naoYk

Die Währung in Malaysia: Malaysischer Ringgit (RM). Wer billig umherfahren möchte, nutzt die Metro. Sie ist relativ neu gestaltet und der schnellste Weg um von A nach B zu kommen.

Geheimtipp sind die Lake Gardens ( begonnen um 1880 ) mit Hibiskus, Orchideen und Schmetterlings Park. Von hier ist auch das Nationale Monument der gefallenen Helden nicht weit und das Parlamentsgebäude. Und wer sehen will als Kontrast wie sich Kuala Lumpur verändert kann ca 15km entfernt die ganz neue Stadt Sha Alam besuchen, die es vor 20 Jahren noch nicht gab. Die vier Minarette der Moschee ragen über 100m hoch! Ruch durch das verwendete Aluminium glitzert die Glaubensstädte für ca. 16 000 Gläubige schon von weit her.

Sicherlich verändert sich der Hafen wie Malaysia selbst immer weiter, so dass irgendwann auch Kelang noch interessanter werden wird, nicht nur als Station auf dem Weg nach Kuala Lumpur.

Malaysia ist wunderschön, für Wanderer, für Durchreisende, für Rucksacktouristen und Schiffsreisende: Es ist ein sicheres Land mit freundlichen Menschen und alter und neuer Kultur, rasend schnellem Verkehr und wachsender Kraft.

Touristenmärkte locken hier und da und die hohen Gebäude sowie geschäftigen Shopping Malls wie die Suria KLCC (mit 140.000 qm und sechs Stockwerken) bieten erstaunliche Fotomotive und Entdeckungspfade!

Besonders bei Sonnenuntergang und abends pulsiert die Stadt!

Man kann günstig und gut essen wie Könige! Doch Achtung Alkohol ist tabu in diesem muslimisch dominierten Land und auch sonst ist es gefährlich!

Ähnlich wie in Singapur ist Trinken in der Öffentlichkeit verpönt und sollte dezent bzw. gar nicht während des Ramadan erfolgen.

Das Land hat Todesstrafe verhängt für Drogenmissbrauch. Homosexualität wird bestraft und generell sollte man sich auch sonst mit Tätlichkeiten in der Öffentlichkeit zurück halten.

Dennoch:

Kuala Lumpur steht bestimmt wieder auf der Reiseroute! Zu interessant als dass man hier nur 1x im Leben Station macht! Knotenpunkt ist der Flughafen ebenfalls und fast ein Katzensprung von Singapur und irgendwie auf dem Weg nach Hongkong! Darüber aber ein anderes Mal.

Fortsetzung Malaysia folgt….

@VeRa