Von Singapur nach Port Kelang

coming next!

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Singapur

Den kalten englischen Nordwind  und kalten deutschen Norden hinter sich lassend, übermüdet aus dem Langstrecken-Flieger gestiegen, steht man plötzlich in Überhitze auf der Gangway und bewegt sich wie in einem Traum ungläubig in Richtung Gepäckabholung. Leuchtreklame zeigt an: ANGEKOMMEN IN SINGAPUR!

Schnell zum Ausgang und schon steht CUNARD auf einem Schild und husch husch findet man sich auch schon im Bus wieder. All die Koffer für die lange Reise auch.

Der Bus mit nur einigen Gästen rollt durch den heißen Vormittag, vorbei an Hochhäusern, Shopping Malls und fetzigen Autos, Menschenmassen, herrlichen Gebäuden und Palmen und viel Leuchtreklame.

Eine wahnsinnige Stadt, in der man nun drei Nächte schlafen  und ? darf!

Wir untersuchen den Reiseführer und nehmen uns vor:  Marina Bay Sands, Gardens by the Bay,  die Hindu-Tempelanlagen, die Masjid-Moschee und das chinesische Viertel zu besuchen. Auch wollen wir uns mit einem alten Freund, der hier lebt, treffen und außerdem einfach durch die Stadt laufen und die Stadt atmen sozusagen.

Wir schaffen alles, stehen bewundern auch dann  im Shopping Center durch das man von einem Ende zum anderen mit einem kleinen Boot fahren kann, staunen über ROLEX und Co XXL Designer Shops und fragen uns wer hier wohl einkaufen geht.

Alles ist teuer, aber die kulturellen Plätze und Tempel sind so gut wie kostenlos. Die Tempel-Anlagen beruhigen die Seele und das Chinesische Viertel verführt zum Kaufen und Lachen. So freundlich sind alle hier.

Der Blick auf die Skyline lässt den Atem stocken und unser Freund führt uns durch den alten Botanischen Urwald- Garten und tut so als wären wir immer hier gewesen.

So schnell kann man gar keine Fotos machen wie er läuft!

Hängende Lianen Seile, mega unbekannte Baumriesenfrüchte, Wasserlilien und XXL Größe Farn, ein Farbenmeer und Ruhe, eine Oase und Widerspruch zur Finanz-Hochhaus-Landschaft. Jogger und Hundebesitzer trifft man hier, wie auch Zeichner, Maler und sogar ein uriges kleines Cafe.

Nach einem echten Fernsehwerbung- Espresso verabschieden wir uns mit einem weinenden und lachenden Auge von ihm. Wir werden uns nun wieder eine Weile nicht sehen. Aber wie schön, dass es geklappt hat, auch weil wir über die schnelle Entwicklung der Stadt und das Leben in ihr sehr persönlich erfahren durch unseren Freund.

Welch Glück wir haben: und obendrauf  gibt es gerade ein mega Straßenfest in der Orchard Road ganz in der Nähe unseres netten ruhigen Hotels, in das uns der Reiseveranstalter eingebucht hat.

Ein buntes, lautes Treiben, lachende Menschen: das Chingay 2019 Night Festival hält uns in seinem Bann. Viele große geschmückte Wagen mit bunt geschmückten und verkleideten Menschen laden ein zum Selfie-Fototermin  “ ganz unbedingt“, umringen, lachen, umarmen, winken, tanzen uns zu. Überall müssen wir stehen bleiben, werden wir liebevoll umringt und feurige Farben und Federn bohren sich in Nase und Augen bis wir nur noch lächeln vor Freude.

Ein internationales Fest für diese  internationale, interkulturelle Stadt. Eine Hommage an die Geschichte der Stadt, die vielseitigen Künstler. Lautstark spielt Musik. Die Straße ist gesperrt und Besucher werden ausdrücklich aufgefordert direkt an die Wagen zu gehen, die zur Freude aufgestellt wurden und nicht fahren wie man es erwartet hätte. Vor, auf und drumherum tanzen Kinder, Elfen, Zauberer, Maharadschas und Kosaken, auch Indianer glaubt man zu erkennen, schaut voll Staunen die wunderschönen Farben der indischen Bekleidung an.

Strahlender Sonnenschein begleitet das Treiben in dieser feuchtwarmen Stadt bis es dunkel wird. Noch am nächsten Tag geht es weiter:

doch nun auch mit Boden-Malereien in der Stadt und Stellwänden. Welch großes Spektakel, dem sich niemand entziehen kann.

Doch ein wenig ängstlich bleibt man auch  in dieser wahnsinnigen Highlight Stadt, die immer noch mit Todesstrafe droht. So bleibt man doch auf der Hut, dass niemand der eigenen Tasche zu Nahe kommt und nimmt schon mal gar keine Medikamente mit ins Land.

Bei aller Schönheit und Dimension dieser großartigen XXL Metropole bleibt ein Rest Beklemmung doch auch.

Aus Deutschland kommend muss man sich hier auch mal wieder auf Linksverkehr einstellen und darauf, dass Rauchen fast nirgendwo möglich ist, wenngleich es kleine

“ Raucherbereiche“ sogar in den Edel-Vierteln gibt. Dennoch: einen Ort mit Todesstrafe und sichtbarer Polizei fast überall und sauberen Straßen sollte man trotz vieler Touristen so betreten und bereisen, dass man kein Gesetz übertritt.

Fazit:

Singapur  ist immer wieder eine Reise wert. Besonders zur Weihnachtszeit soll die Dekoration besonders reizvoll sein.

An Hotels mangelt es auch nicht und an Tourist-Bus-Tours ( HOP ON OFF RED BUS) .

Am schönsten jedoch ist, wenn man das Glück hat und die Laser-Feuer-Wasser-Show im Marina Bay Hotel erleben darf! ( jeden Abend ab 20 Uhr!!!) und eben einen alten Freund umarmen kann, den man sehr lange nicht gesehen hat.

WOW!

@Ve Ra

 

Von Singapur nach Southampton- on sea with Queen Mary 2- What a dream!

Ein langersehnter  Traum ging in Erfüllung: Die Reise mit dem berühmtesten Kreuzfahrtschiff überhaupt. Ein Zufall machte es möglich.

Hier ein paar Infos, bevor ich  mehr erzähle:

Das Schiff hat eine Länge von 345 Metern, ist 45 Meter breit, besitzt eine Frisch-Wasseraufbereitungsanlage von 630 Tonnen pro Tag und der Wassertank umfasst ca.

3 830 m3 . Stolz präsentiert es sich auch mit einem vorbildlichen Müll-Management: Öl wird mehrfach gereinigt und getestet, bevor es abgelassen wird. Die QM2 besitzt eine Ultrafilter Unit und beansprucht für sich höchstes Umweltbewusstsein.

Vom Stapel lief es 2003 als Atlantik Liner, die Crew umfasst ca. 1300 Menschen und um 2700 Passagiere finden auf dem Schiff Platz.

Als Passagier erlebt man 13 Decks ( ein erhöhtes 13. für den Kapitän und Offiziere), ein 7. Deck, das das Schiff umrundet und das tägliche Jogging oder einfach Spaziergänge um das Schiff herum möglich macht. Deck 7 beinhaltet auch ein mega Restaurant, das 24 Stunden geöffnet ist für Getränke und Speisen aller Art und aus aller Welt.

Es gibt unzählige Restaurants, Cafes, Bars, 1 Pub und 1  Diskothek unter Deck, auf den oberen Decks Poole und sogar ein mega luxuriöses und teures SPA ( und Frisör)  und ein mega ausgestattetes Fitness-Center  in einer ungeahnten Größe.

Der Indoor – Pool lockt bei kaltem Wetter. Am eindrucksvollsten  ist die riesige weltweit größte Bibliothek auf dem Wasser ( 10 000 Bücher), es gibt einen Spiel und Lesebereich, Computer- Raum, als auch  1 Planetarium und jeden Abend eine Vorstellung von Musik, Tanz, Zauberei und Unterhaltung. Zusätzlich gibt es täglich an verschiedenen Plätzen zeitgleich Life- Musik, wer dann noch Lust hat, geht in die Diskothek und tanzt dort bis in den Morgen.

Wer sich bilden möchte, hat ausreichend Möglichkeiten direkt im Zimmer auf dem internen Schiff- Fernsehprogramm oder im großen Saal ( Im Illumination Room)  life. Themen umfassen Architektur, fremde Kulturen, Medizin und Nautik, aber auch Astrologie und Soziologie. Allerdings muss man dafür Englisch verstehen- wie überhaupt überall auf dem Schiff fast nur Englisch gesprochen wird, auch wenn es deutschsprachige Mitarbeiter gibt.

Natürlich kann man auf dem Schiff auch einkaufen ( Duty Free, Marken-Garderobe, Kosmetik und Schmuck)  und Briefe schreiben und sie in den original Englischen Briefkasten werfen, man kann seine Landgänge planen und Ausflüge buchen im Tour Office, aber auch Bücher und verschiedenes kaufen im Book Shop.

Wer mit Kindern an Bord geht findet eine Baby Zone, Play Zone, Kids Zone und kostenloses Babysitting für den Abend (Night Nursery). Wer zocken möchte kann dies auch im Casino tun.

Es ist ein Schiff, dass den typischen “ Team-Time“ und Tanztee pflegt, gehobene Kleidung und gehobenes Verhalten bei Tisch erwartet als auch einmal wöchentlich zum Gala-Abend lädt.

Wer sich entziehen möchte und leger gekleidet bleibt, kann oft bestimmte Aktivitäten an Bord nicht nutzen, da es doch abends ab 18 Uhr eine Kleiderordnung gibt. Ohne Anzug und generelle Abendgarderobe sollte man das Schiff nicht buchen, denn auch wenn es keine Auflagen im 7. Stock für das Essen gibt, wird man abends ansonsten nicht herein gelassen. Es empfiehlt sich für Herren schwarzer Anzug und Krawatte, helle Hose und weiße Hemden, für die Damen lange Kleider und vor allem dekorativen Schmuck mitzunehmen. Kurze Hosen und Sommerkleider bzw. legere Kleidung sind tagsüber gar kein Problem.

Die Jeans sollte man für den Landgang nehmen, ansonsten lässt es sich fein leben auf dem Schiff und man vergisst förmlich die Zeit.

Insgesamt ist das Schiff mit seiner Galerie und den unglaublichen Räumlichkeiten ( wie Wendeltreppe der Titanic) ein echtes Erlebnis, auch weil sich die ganze Welt und unterschiedlichste Menschen darauf befinden. Interkulturell ist dies eine großartige Erfahrung und neben dem sehr freundlichen und herzlichen Personal, kann man einfach nur staunen über die großartigen Bilder und Gemälde  und Figuren auf allen Etagen und den vielen Wänden. Man braucht unendlich viel Zeit, will man die Geschichte des Schiffes auf unzähligen Wand Infos festgehalten lesen.

Schönes Gefühl erlebt man allerdings, wenn man die „Famous-People- Fotowand“ bestaunt. Ja, großartige berühmte Menschen waren schon an  Bord und sobald man das Schiff betritt, ist man einer davon. 🙂

Für langweilige Seetage kann man an Wettbewerben teilnehmen und gegen Abend an der Karaoke oder dem Line Dancing. Überhaupt kann man auch Tanzstunden buchen und den Aufenthalt lernend anders nutzen.

Es gibt eigentlich nichts, was es nicht gibt auf dem Schiff. Auch ein Krankenhaus.

Doch die Reise begann in Deutschland mit einem Ryanair Flug nach England und einem im Reisepreis enthaltenen also inkludierten Flug von Heathrow  UK nach Singapur. Dort angekommen, konnte man drei Tage lang die Stadt erobern und in einem schönen Hotel nächtigen, bis der Shuttle zum Einschiffen abholte.

Singapur! Was für eine Stadt! Und welch Reise mit der QM2, zu einem Schnäppchen Preis ein Jahr vor der Reise gebucht. Empfehlung: will man eine Reise tun in dieser Größenordnung auf englischen Seiten und nicht direkt bei Cunard buchen, es sei denn man ist schon auf einem Cunard Schiff.

Das Schiff hat allerdings auch seine Nachteile : kein 3 Klassen, sondern 4 Klassen ( 1. Klasse Suite und große Kabinen, sowie und Diamant Status 2. Balkon, 3. Klasse Innenkabine, 4. Klasse Raucher).  Einige Bars können nur Diamant Status Passagiere besuchen und Raucher haben kleine Ecken bei Wind und Wetter.

Alkoholgetränke und Cola, Sprite kosten zwischen 5 bis 10 Euro. Auf dem Schiff zahlt man in US-Dollar!

Mehr aber nun über die eigentliche Reise….

Ve@Ra