Bremen mal anders

Bremen mal anders

An der Ampel- schnell ein Foto gemacht, das grüne Männchen lacht- folge ich dem Blick der Touristin mit dem gelben Koffer und Kind.

Ah nee- jetzt seh ich: sind die Bremer Stadtmusikanten, da ist der Esel und auch der Hund, die Katze und der Hahn ; sie stehen – besser: hängen leuchtend und erinnern

„ Geh!“. Ich denk noch: „ Mach ein Foto“, doch vorbei der Moment.

Bremen ist in.

Da hätt ich auch gern das Modell geknipst, langbeinig, kurzröckig- ihre Beine gehen mir bis zur Brust. Doch….

Schnell weiter, von der Seite ihren sexy-Brillenblick erwischt, haste ich an anderen High Heels, auch Parfüm – Duft und Schnurrbärten und Kopftüchern vorhei.

Erwische glücklich ein Blumenverkäufer- Lächeln und denk noch: „ Wär doch ein tolles Motiv gewesen…“

Zu faul!

Handy in der Tasche hastet die ernste dunkelgraue Frau nun vorbei. „ Ob sie Ärger hatte?“, denk ich noch, da begleitet mich schon Kuchen-Kaffee-Duft.

Ich habe Hunger.

Keine Zeit.

Partystimmung hechelt mir entgegen- Alkoholgeruch benebelt die Sinne-  und neidisch schaue ich den küssenden Freundinnen zu und meine Ohren werden taub beim Passieren der Musik und Frauengruppe, die sich zum großen Bayernzelt-Partyabend trifft.

Das große Volksfest tobt- Freie Markt. Nein der Bremer Freimarkt Leute! –  und alles tobt- hin und her durch den zentralen Bahnhof,  auch mich schiebt alles durchs Gemenge.

Bis zum Gleis…

bin  fast atemlos, verlasse schnell das wilde Treiben-

Mein kleines Dorf…

—-ob ich wirklich noch Kino brauch?

©VeRa

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