Reise zum Regenbogen

erstarrt sitze ich da

bilderblitze rauschen vorbei

die letzte umarmung spult sich endlos ab

vorbei

quälend der gedanke

dass ich nicht bei dir war

noch verharre ich hier

bis wir uns wiedersehen

werfe dir eine rose zu

die alten lieder noch

erstarrt sitze ich da

haarebilder rauschen vorbei

das letzte lächeln spult sich endlos ab

vorbei

quälend der gedanke

dass ich nicht bei dir war

noch klebe ich hier

bis wir uns wiedersehen

werfe dir meine liebe zu

die alten Gespräche noch

hallen nach

du fehlst

aus fernem Land gekommen, dorthin zurück

 

wir werden uns wiedersehen

bis dahin viele sterne dir

jede sekunde gerade

trägt deinen namen

für immer in meine seele gebrannt

BIS WIR UNS WIEDERSEHEN IM ANDEREN LAND

du fehlst!

 

Ve@Ra

 

 

 

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BREMEN AN DER WESER

Meine Stadt, meine Heimat, meine Lebensreise….

Die Bremer Stadtmusikanten im Herzen der Stadt, das Rathaus so wunderschön und der Dom, der Bleikeller zum Gruseln und die Aktionen durchs Jahr: Osterwiese, Freimarkt, Weihnachtsmarkt, 6-Tage Rennen, Messen und Wanderwege.

Eislaufen auf den Wümme Wiesen, durch den Rhododendron Park schlendern oder den Bürgerpark und im noblen Hotel am See ( PARKHOTEL)  des Bürgerparks Kaffee Trinken und im Sommer die Kanäle entlang gemächlich paddeln.

Eine Weser-Tour bis Verden hin- und zurück oder einfach im Sommer den Marktschreiern zuhören und den riesigen Flohmarkt genießen. Vielleicht auch der Weserlust frönen: Aktionen und mega Life Musik aus verschiedenen Zelten: die sommerliche Party für Alle.

Das Überseemuseum für internationale Kultur besuchen, die Kunsthallen oder einer Lesung lauschen.

Ein Foto vorm Bewacher der Stadt dem Roland oder auf den Spuren der Sieben Faulen in der Böttcher Straße. Als Tourist die alten Häuslein im Schnoor besichtigen oder auch einfach nur eine Nacht durchtanzen auf der Disko Meile.

Rabenschwarze Nächte im immer noch dröhnenden Aladin, wo einst der DJ seine Karriere als Musiker Norbert Krüler startete mit der so bekannten Musik von Shamall und seinen so gut verkauften CDs bis heute. Wer Aladin Besucher war vor 40 und 30 und 20 Jahren der kennt ihn noch.

Von Bremen ist es nicht weit bis nach Bremerhaven ins Auswandererhaus und Zoo am Meer.

Der Norden und diese Hansestadt sind immer eine Reise wert- es muss ja nicht gleich Hamburg sein!

Bremen ist zukunftsweisend mit dem Buddhismus Zentrum als auch einer Japanischer Schule.

Internationale Stadt mit Dorfatmosphäre. Hier kann man sich nicht verlaufen und doch in alle Welten tauchen.

Übrigens nicht weit entfernt ist auch das größte Shopping Centre im Norden

„ DODENHOF“, das von Kritikern „ Doofenhof“ genannt wird; das sind übrigens die, die im Osten Bremens den „ WESER PARK“ bevorzugen.

Auf dem östlich gelegenen Gelände des Weser Parks gibt es die super traumhafte Sauna-Schwimm-OASE und ein riesiges Kino.

Bowling, Kegeln, Essen und Trinken, Schlemmen und Schlafen lässt sich überall in der Stadt vom Feinsten.

Derzeit gibt es KOHL UND PINKEL. Man kann die Karawanen (  Firmenangehörige mit Handwagen und Eierbechern bewaffnet um den Hals baumelnd ) ziehen sehen, die auf dem Weg zum großen Tanz und natürlich zum Kohl-und Pinkel-Abend ziehen. Ganz nach dem Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Auch der Norden kann feiern- nicht nur die Kölner!

Der Fallturm an der Universität Bremen, die besonders bekannt für ihren Forschungsbereich ist, das Universum und auch das Olbers Planetarium in der Nähe der Fachhochschule laden zum Lernen ebenso wie zum Learning by Doing ein. Wer sich in Bremen niederlässt, kann auch kostenlos sein Wissen im Haus der Wissenschaft erweitern.

Vieles mehr gibt es noch: den FOCKEWINDKANAL, FLUGHAFEN

und das KLIMAHAUS allerdings in Bremerhaven…

Wer es etwas anders mag, der geht ins VIERTEL dem Steintor, wo das Leben tobt.

Große namenhafte internationale Firmen bieten wie BECKS Führungen an, ansonsten heißt es:

Auf Entdeckung gehen in dieser doch wunderschönen Stadt im Norden.

Hier in Bremen kommt jeder auf seine Kosten! Einfach probieren!

Viel Spaß!

Ve@Ra

Dornröschen

Dornröschen schlafe hundert Jahr

hundert Jahr

hundert Jahr

Es ist nun einfach richtig klar

wirklich wahr

dass Frauenkampf für uns nur war

und wunderbar

richtig für die Schwestern war

da

boten wir den Freiheitskampf einfach dar

bis und schwindelig war

die Männer wollten uns nur so

wie man sah

wie die Mutter – Nonne gar

an den Herd und in die Kirche an den Altar

nun schaut ganz einfach in dies Jahr:

HUNDERT JAHR!!!!

 

PS  Anmerkung der Autorin!

Hundert Jahre Wahlrecht für Frauen

Kinderliedmelodie im Zeitalter der Poetry Slammer!

Ve@Ra

 

Bremen mal anders

Bremen mal anders

An der Ampel- schnell ein Foto gemacht, das grüne Männchen lacht- folge ich dem Blick der Touristin mit dem gelben Koffer und Kind.

Ah nee- jetzt seh ich: sind die Bremer Stadtmusikanten, da ist der Esel und auch der Hund, die Katze und der Hahn ; sie stehen – besser: hängen leuchtend und erinnern

„ Geh!“. Ich denk noch: „ Mach ein Foto“, doch vorbei der Moment.

Bremen ist in.

Da hätt ich auch gern das Modell geknipst, langbeinig, kurzröckig- ihre Beine gehen mir bis zur Brust. Doch….

Schnell weiter, von der Seite ihren sexy-Brillenblick erwischt, haste ich an anderen High Heels, auch Parfüm – Duft und Schnurrbärten und Kopftüchern vorhei.

Erwische glücklich ein Blumenverkäufer- Lächeln und denk noch: „ Wär doch ein tolles Motiv gewesen…“

Zu faul!

Handy in der Tasche hastet die ernste dunkelgraue Frau nun vorbei. „ Ob sie Ärger hatte?“, denk ich noch, da begleitet mich schon Kuchen-Kaffee-Duft.

Ich habe Hunger.

Keine Zeit.

Partystimmung hechelt mir entgegen- Alkoholgeruch benebelt die Sinne-  und neidisch schaue ich den küssenden Freundinnen zu und meine Ohren werden taub beim Passieren der Musik und Frauengruppe, die sich zum großen Bayernzelt-Partyabend trifft.

Das große Volksfest tobt- Freie Markt. Nein der Bremer Freimarkt Leute! –  und alles tobt- hin und her durch den zentralen Bahnhof,  auch mich schiebt alles durchs Gemenge.

Bis zum Gleis…

bin  fast atemlos, verlasse schnell das wilde Treiben-

Mein kleines Dorf…

—-ob ich wirklich noch Kino brauch?

©VeRa

Reise vor und zurück (M)ein Leben

Als ich klein war setzte sich meine Mutter für ihr eigenes Konto und ein Frauen-Freundinnen und Platz in der Gewerkschaft ein.

Als ich Jugendliche war setzte sie sich für eine eigene Ausbildung ein und für Ausbildung ihrer Töchter ein. Bildung, gleiche Chancen und selbst-bestimmter Körper und Rechte für Frauen verbanden uns fortan.

Als ich älter war, setzten wir uns für den Dialog zwischen alten und jungen Frauen und für freiheitliches Denken und ein Ende der Gewalt gegen Frauen ein. Keine Frau sollte auf der Welt in Unterdrückung leben.

Als ich Studentin war sprachen und kämpften wir gegen eine Männersprache und für freie Sexualität unter Frauen, homosexuell oder heterosexuell gar bisexuell sollte keine Rolle mehr spielen. Wir wollten nicht gemeint, sondern genannt werden.

Als ich selbst Mutter wurde setzte ich mich mit vielen anderen Frauen für den Frieden in der Welt und für die Natur und Demokratie und auch Gleichberechtigung von  Alleinerziehenden und Frauen in Männerberufen sowie der Politik ein. Quotenfrauen waren uns zuwider. Wir wollten gleiche Chancen und gleiche Bezahlung.

Mein Bauch gehört mir! Die Nacht und ihre Straßen gehören uns!

Ja Frauen und Bundeswehr und Missbrauch von Kindern und Genderfragen quälen dann bis heute. Sexuelle Gewalt gegen Frauen ist immer noch gegenwärtig. Weltweit leiden Frauen nur weil sie als Frauen geboren wurden.

Die Realität:

Tageszeitung von heute

18 Fotos mit Männern

7 Fotos mit Frauen          S. 1 -8  (Politik)

11 Fotos mit Männern

1 Foto Frau mit Junge

1 Foto Frau mit Tanzpartner

2 Fotos mit Frauen           S. 9- 16 ( Gesellschaft und Wirtschaft)

2 Fotos mit Frauen

7 Fotos mit Männern    S. 17-24 ( Sport und Lokales)

13 Fotos mit Männern

1 Foto mit Frau und Mann

1 Foto mit Frau             S. 25 bis Ende  ( mit  Blick in die Welt)

Ich brauche nicht auszurechnen wie das Verhältnis von Abbildungen mit Frauen und Männern wohl ist, das mich wie oben täglich erwartet. Ich kenne dies von jeher aus dem Fernsehen und habe nur bei ausländischen Sendern zumindest das Gefühl, dass dort mehr Sprecherinnen sind.

Talkshows, Spielfilme, Kinofilme und und und- Frauen sind am Rande erwähnt aber eben nur ein Minibeitrag und fast nie zu sehen.

„Geschlecht ist unwichtig“

„… wir sind doch alle nur Menschen…“

Tja,  Anteil am Weltbesitz und Vermögen und Bildungszugang haben Frauen nicht gleichermaßen wie Männer. Immer noch gehört Männern mehr als den Frauen dieser Erde.

Me2 und Alice Schwarzer haben gar nichts bewirkt auch jetzt noch nicht.

Wer Steuern hinterzieht und Geld stiehlt oder betrügt wird härter bestraft als jene Täter, die Kinder und Frauen gewaltvoll für das ganze Leben zerstören.

Es gibt in Deutschland mehr Frauen als Männer! Noch immer werden auch Mütter Töchter getötet, weil es prestigeträchtiger ist einen Jungen aufzuziehen und in vielen Ländern nicht angekommen ist, dass der Mann über das Geschlecht entscheidet mit einem X oder Y Chromosom.

Was für eine Reise!

 

©VeRa

 

Schloss Tremsbüttel

Der richtige Rahmen fürstlich zu speisen!

Im malerischen Herbstfarben bemalter Park lässt sich auch der Norden besonders wunderschön für die Seele genießen. Nicht nur im Süden Deutschlands gibt es Schlösser, die sich lohnen. Nein auch direkt zwischen Kiel und Lübeck.

Das kleine zauberhafte Schloss Tremsbüttel liegt versteckt in einem riesigen Park, der nicht nur einen glitzernden See mit Springbrunnen beherbergt, sondern auch mit einem liebevoll angelegten China-Garten lockt.

Wenn die Herbstsonne scheint, leuchtet so unterschiedliches Grün, dass man den Sommer um nichts vermisst. Mit Herbstjacke die Umgebung durchstreifen und von Prinzen und Prinzessinnen träumen und jener Zeit, als die Menschen noch dankbar das Essen einnahmen und nicht an die nächste Diät dachten – sondern eben glücklich waren, wenn es überhaupt etwas zu essen gab…

Wer mag ,kann im Schloss nicht nur verträumt die Zeit verschlafen, sondern auch wirklich fürstlich speisen, wunderbar Kaffee und Tee trinken und an Motto- Nachmittagen sonntags auch mal English Tea Time erleben. Die Küche des Kochs und die Weine, ausgesucht und von hoher Qualität, zergehen förmlich auf der Zunge.

Im unteren Bereich befindet sich ein in rot-buddhistisch angehauchter Keller, der nicht nur angehende Brautpaare zur Party lockt.

Wirklich schön sind wie immer die Turmzimmer (Fürstenzimmer mit Blick auf den See) und auch die rotbeteppichte Wendeltreppe.

Von hier ist es nicht weit, um Lübeck (nicht nur für Marzipan und Tor) zu besuchen, sondern auch um den letzten Ruheort von Otto von Bismarck, seines Zeichens Fürst und Reichskanzler d der deutschen Reichsregierung zu besuchen, im Mausoleum mitten im Wald in der Schlosskapelle. In Zeiten, wo wir Demokratie und Weltkriege versuchen zu deuten und neu zu beschreiben, eine gute Gelegenheit deutsche Geschichte im Museum und Bildungshaus der Bismarck Stiftung sehr detailliert auch für Schüler zu erleben. Bildhaft und mehr als informativ steht die Bildungsstätte jedem offen.

Neben dem Bismarck- Museum in Friedrichsruh gibt es Wald ohne Ende zu genießen und die Menschen der Umgebung erzählen gern ihre Geschichten über den Ort. Alte Bauweise ergänzt diesen geschichtsträchtigen Ort, der auch per Zug direkt erreichbar ist.

Doch zurück zum Schloss Tremsbüttel: echte Beatle-Fans kennen bestimmt diesen Ort, die auf ihrer einzigen Deutschlandtour 1966 genau hier übernachteten. Es fühlt sich schon eigen an, geschichtsträchtige und auch musikgeschichtlich bedeutende Treppenstufen zu besteigen.

Nun, das im südlichen Schleswig-Holstein befindliche Schlosshotel, hat wie alle historischen Gebäude eine wechselvolle Geschichte. Seit 1996 nun gehört es dem Pharmaunternehmer Strathmann.

Auch wenn man eigene Gedanken hegt zum Thema Pharmaindustrie, zählt für alle Kultur- Interessierte, dass versucht wird, Geschichte zu bewahren.

Ja, wichtig ist: Dass Parks und Grünanlagen , ebenso wie alte Gebäude erlebbar bleiben; da sie doch die Geschichte nicht nur erzählen können, sondern erlebbar zum Anfassen machen. Und dies nicht nur für Schüler und Kinder allgemein.

Persönliches Fazit:

Manchmal ist es einfach schön, eine Ritterrüstung wie sie dort im Schlosse steht, nur anzuschauen-

und für einige Tage die eigene einengende Alltagsrüstung im gemütlichen Hotelzimmer gänzlich abzulegen und mal wieder für Momente ganz dekadent man selbst zu sein.

 

©VeRa

Foto Copyright  VeRa Sprachen Stübchen