Castles- Germany

Nicht nur England: auch Deutschland kann mit einer Reihe von nicht alltäglichen Gebäuden aufwarten. So als Beispiel Schloss Neetzow in Mecklenburg- Vorpommern. Es liegt versteckt mitten in dem kleinen Ort hinter und umringt von Bäumen.

Ruhig und imposant gelegen zwischen Anklam und Jamen, findet man nur wenn man es weiß, dieses Kleinod.

Vorbei an vielen Seen,  im Auto dahinschwebend,  an verschiedenen Gutshäusern und Zeugen der Geschichte vorbei, bietet dieses traumhafte Schloss für jeden Gast das Richtige. Man kann schlemmen, heiraten, einfach ausruhen,  das Schloss innen besichtigen oder einfach nur von außen bewundern.

Die Landschaft drum herum, vorbei an kleinen Ortschaften als Zeugen der deutschen Geschichte und ankommend bei diesem Gebäude mit einem  kleinen  dazugehörende See, lassen die Seele träumen, aber dem Geist auch immer wieder klar werden, dass

die „ Wende“ noch ganz andere Geschenke gemacht hat als nur Menschen vereint.

Dieses Steinschloss wurde um 1848 gebaut von der Familie von Kruse, dann auch von ihnen nach englischem Vorbild eingerichtet und bewohnt. Die Kamine bieten wahre Meisterkunst aus Stein mit Ornamenten, auch das imposante riesengroße Selbstporträt Dürers lässt Herzen höher schlagen.

Das rote und grüne Zimmer sind die richtige Atmosphäre für ein schönes Frühstück; Eingeweihte nehmen zur Übernachtung das über endlose Gänge spannend zu erreichende Turmzimmer des Gebäudes.

Die Familie von Kruse wurde 1945 vertrieben und so war das Schloss in der Folge lange ein Institut der Ostberliner Akademie der Landwirtschaft. Dadurch blieb das Gebäude erhalten und ist nun seit 2004 eine besondere Art von Hotel und Restaurant.

Stuckdecken, Holzböden sowie nicht-deutsche Bäume im Garten geben einen Hauch der großen Welt und Geschichte wieder.

Wer auf dem Weg einen kleinen Stopp benötigt, dem sei das ebenfalls geschichtsträchtige und liebevoll renovierte, mit netten Gastgebern aufwartende Gutshaus Linstow direkt am schönen Linstower See gelegen, empfohlen. Hier gibt es guten Kaffee und frischen Kuchen, leckeres Mittagessen und wer müde ist, kann hier auch übernachten. Wer ein frisches Bad braucht, kann im See ( natürlich nur im Sommer) ein erfrischendes Bad nehmen.

Mecklenburg- Vorpommern mit seiner Landschaft so vieler Seen bietet neben Naturparks auch direkten Zugang zu einzelnen Inseln an der Ostsee.  Usedom und Poel sind nur zwei davon, die einen Besuch lohnen.  Auf Usedom gibt es neuerdings auch eine private Ausstellung der „ Armee der Totkriegen“. Diese chinesische Ausstellung bietet denen, die es nicht bis China schaffen, einen Eindruck der großen Armee aus Stein, die der chinesische Kasiser Shi Huang Di einst errichten ließ. Ein Hauch Chinas im Osten der Republik!

Wer sich für Schlösser interessiert, kommt in Mecklenburg- Vorpommern voll auf seine Kosten:

Ludwigslust, Granitz,  Neustrelitz, Mirow, Basthorst, Badesedow- sind namenhafte wunderschöne Zielorte für Träumer! Wer Lust auf mehr hat, dem sei die nachfolgende Website empfohlen:

http://www.schloesser-gaerten-mv.de/schlsser__herrenh_user__burgen/frstliche_residenzen/

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Breadpudding = Kuchen nicht Pudding

Für den klassischen Breadpudding

(wie die Pizza in Italien ehemals ein Kochrezept für Reste in diesem Fall mit altem Brot)

braucht man :

Mindestens 6 bis 7 Scheiben altes Brot ( oder 1 altes Baguette) , das schön eingeweicht wird in Milch oder Wasser.

Einen Teig mit dem Brot mixen mit 4 Eiern schön vorgeschlagen ( gern auch Eiweiß trennen und unterheben) , 2 Tassen Milch, 3/4 Tasse Zucker ( je nach Geschmack) , 1 -2 Tassen  Rosinen , 2 Esslöffel geschmolzene Butter oder mehr.

Im Ofen ca. 40 Minuten backen.

Dieses Rezept wird in jedem Haushalt anders gebacken, mal mit Muskatnuss, mal mit Vanille, mal mit Margarine, mal mit mehr Eiern, mal mit Backpulver bzw. self raising flour.

Eins ist wichtig: Der Kuchen darf nie zu trocken sein, dann ist etwas schief gelaufen!

Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit.

 

UK ist eben mehr als nur London, wie wäre es mit Birmingham, zweitgrößte Stadt des Königreiches?

Egal wie oft man diese XXL-Stadt in den Midlands des Vereinigten Königsreichs besucht, es gibt immer wieder etwas Neues zu sehen oder zu erleben. Die klassischen Anlaufstellen seien hier aber auch  erwähnt. So gibt es das Jewellery Quarter mit einer sehr langen Geschichte. Es liegt im sogenannten Stadtteil Hockley und ist ein interessantes Shopping Paradies für alle, die das „ Geschmeide“ lieben. Von Krawattennadeln bis hin zu großen und mächtigen edlen Steinen an Ringen und Ketten gibt es so gut wie Alles, was das Herz begehrt. Ob neu oder gebraucht, es findet sich für jeden etwas.

Das Schmuckgeschäft Gebiet umfasst viele kleine Geschäfte in urigen und uralten Gebäuden, die noch immer  wundervoll, eben echt englisch auch von innen erhalten sind. Ein kleines Cafe, in einer umgebauten Halle, lädt mit Spiegeln und Stahltreppen zum Verweilen ein und liegt mitten drin. Das Cafe Neo bietet auch eine vegetarische Küche.

Um 17 00 schon gab es schon Juweliere dort und noch um das 19 Jahrhundert herum, arbeiteten unglaublich viele Menschen dort. Jetzt ist es eher ein Ort, den man zu den passenden Uhrzeiten besuchen kann, mit nicht mehr so vielen Geschäften, dafür aber immer noch mit attraktiv günstigem edlen und auch echten Schmuck im Angebot hier in den West Midlands.

Wer nicht so gern zu Fuß geht, sollte unbedingt eine Kanalfahrt machen. Mit knapp einer Stunde lassen sich mehr als 400 Jahren Geschichte der Stadt Birmingham erkunden. Wer weiter laufen möchte, dem sei ein Lunch oder Dinner am Kanal empfohlen. Am anderen Ende sozusagen des Kanals, aus der Stadtmitte kommend,  liegt auch ein sehr günstiges Hotel, das Campanile Birmingham, wo eine Übernachtung weniger als 40 Pfund kostet und sowohl zu Fuß als auch mit dem PKW genial direkt in der Mitte der Stadt erreichbar, dennoch so ruhig gelegen ist. Am schönsten sind die Erdgeschoss- Zimmer mit Blick auf den so liebevoll sanierten und wieder wunderschön schimmernden Kanal. Die Rückseite des Hotels bietet eine schöne Terrasse und einen direkten Zugang zum Kanalfußweg.

Auch für den Magen ist im Hotel mit gutem Service und reichhaltigem Angebot der Menüliste gesorgt.

Wer die Stadt weiter erkunden möchte, dem sei der Weg zur Hill Street empfohlen, von wo, immer geradeaus in die dann Hurst Street genannte Verlängerung,  ein Besuch des Hippodroms (Musical oder Familienworkshop gefällig?)  und den Arcadian mit Chinatown sich lohnen.

Die Arcadian haben sogar eine informative Facebook Seite, auf denen sich das interessant- wechselnde Programm finden lässt.

Einmal auf der Hill Street läuft man in die andere Richtung auch nicht vergebens, denn dort findet man sich direkt auf dem Victoria Square wieder mit der großen Steinfigur der Königin Viktoria sowie dem imposanten Rathaus der Town Hall, die ihre Türen, wenn man nett fragt, für Besucher öffnet.  Hier sieht man neben dem Sitz des Bürgermeisters wundervolle alte Fotoaufnahmen der Stadt und noch viel schöner: Einen Glasdurchgang, wie er nur dort in England gebaut werden konnte. Wunderschön im sonnigen Licht erstrahlend, als wären tausend Lichter entzündet. Ein Bauwerk so einzig im Innern verborgen. Schon die imposante große Eingangstreppe und der Blick zur Decke lassen erahnen, das sich noch weitere Kostbarkeiten im Gebäude verstecken, die für Besucher leider nicht sichtbar werden dürfen. Neugierde bleibt gerade bei diesem Gebäude bis zuletzt auch hinterher!

Nicht weit entfernt befindet sich die Museum und Art Gallery. Auch hier lohnt sich in jedem Fall der Besuch.

Wer mit dem Auto unterwegs ist, gelangt hierher nur über den Queensway, die tunnelbehaftete Autostrecke, die einst die Queen eröffnete. So manche Bewohner um die 65 Jahre alt erinnern sich gerne daran, wenn sie einen Blick erhaschen konnten und der Queen wenigstens einmal im Leben nah  sein konnten. Dies ist überhaupt das höchste Glück der meisten Briten: einmal die Queen zu sehen, nah und eben life. Dieses Gefühl kann vielleicht nur jemand verstehen, der aus der Richtung Hannover kommt, wo die Queen gerade vor nicht allzu langer Zeit Station machte und Bergen Belsen besuchte und mit ihrem Mann die lokalen Straßen befuhr, so dass man sie sehen konnte von ganz nah.(Das Königshaus, so ist bekannt, hat deutsche Wurzeln. Insider wissen das, auch weil sie  vielleicht Schloss Herrenhausen und Marienburg besucht haben …)

Es ist schon ein erhebendes Gefühl einen Menschen zu sehen, der zur Weltgeschichte schon so lange gehört und ein wahrer Zeitzeuge ist. Dafür muss man nicht gleichzeitig Monarchist sein.

Überhaupt fühlen sich die Briten nicht als Volk in einer Monarchie. Das  Königshaus war „einfach immer da“, ohne dieses wäre das Königreich eben kein Königreich. Wie so vieles in Großbritannien ist die Haltung der Engländer gegenüber ihrer Königin wohl mehr der Romantik geschuldet, die bis heute auf der Insel lebendig ist und sichtbar wird  bei all den blumigen Bettüberwürfen, rosigen Gardinen,  Patchworkdecken und Jackardmuster- Handtaschen oder  Maxwell and William Victorian Teetassen  . Verschnörkelt muss es sein, liebreizend und eben erinnernd an alte Traditionen auch im Handwerk.  In keinem Land finden sich so viele Badewannen und eben auch Teppiche im Bad!

„  Sweet und cosy“ soll es sein, das Leben und das Haus, in dem man wohnt.

Übrigens auch bei der Bedienung wird  selbst der ältesten Frau ein“ Oh, sweet darling hello! What can I do for you?“ mit einem charmanten Lächeln zugeworfen. Immer wieder ein wunderschönes Geschenk auf diese Insel, diese absolut freundliche Dienstleistung und Freundlichkeit insgesamt. Tritt man jemandem auf den Fuß, entschuldigt sich gar die Person, der es passiert ist,  noch bevor man selbst ein “ Sorry“ herausgepresst hat.  So höflich dieses Engländer!

Aber wir bleiben noch ein bisschen in der Innenstadt, vielleicht um Richtung Mailbox, Cube und Bullring sowie Grand Central Station zu schlendern. Doch vorher sei die angrenzende Bibliothek Birminghams, neu-eröffnet vor einigen Jahren, empfohlen. Im einzigartigen Gebäude in quadratischer Form gebaut und wie mit viel Draht umwickelt, bietet sich von der Rolltreppe aus ein einzigartiger Blick auf unglaublich viele Buchreihen, sowie im Obergeschoss auf die Innenstadt, einen kleinen Dachgarten und den im Dezember stattfindenden Deutschen Weihnachtmarkt in Birmingham (mit überhöhten Preisen für „Gluwine“ und „Wurstchen“!).

Der Cube, sozusagen nebenan, ist ein einzigartig hochmodernes 25-stöckiges Einkaufsparadies mit erlesenen Restaurants, Apartments, Luxus- Spa – Angeboten und Boutiquen und Bars. Es hat den größten automatisierten Carpark der UK! Von hier oben lässt sich die große, dennoch so klein wirkende Stadt Birmingham, aus neuer Perspektive beobachten.

Angekommen bei New Street Station ist auch die Mailbox und der neu eröffnete Grand Central mit seiner futuristisch anmutenden Außenfassade aus spiegelndem Material. Keine  Kamera  gibt so richtig wieder, wie großartig der Architekt Shuttelworth diese Außenhülle des Bahnhofes entwarf. Das Gebäude gleicht einem Juwel, der funkelt. Innen befindet sich eine große Bronze- Figur, die auch ihres gleichen sucht.

Der über eine Glaspassage mit Blick auf die Stadt führenden Überweg vom Bahnhof aus gibt schließlich eine gigantische Shopping Meile frei, die ihres gleichen sucht. Nicht vom Angebot her, sondern was die Menschen darin betrifft: Reisende mischen sich mit Jugendlichen, die nach der Schule einen Cocktail trinken oder Sushi essen, mit Touristen, die nur schauen wollen, älteren englischen Damen, die ihren Cafe trinken und Paaren, die exklusive Waren einkaufen wollen. Kinderstimmen mischen sich mit dem starkem Birminghamer Brummi Akzent.  Dieser breit gesprochene Dialekt ist einzigartig und besonders. Er kann durchaus mit Walisisch, Irisch und Schottisch konkurrieren.

Fortsetzung folgt…

@VeRa

Rochester

Rochester

Bei der Buchung mit dem Billigflieger sei empfohlen, einen Mietwagen günstig zu mieten  und doch mal in Richtung Rochester zu fahren. Keine Angst vor dem Linksfahren und den Straßen dort: alles ist viel besser ausgeschildert, auch im Dunkeln leuchten Katzenaugen den Weg. Es gibt gut sichtbare Anzeigen auf den Autobahnen und man fährt nicht unbedingt so schnell wie in Deutschland. Insgesamt ist außer großem ungewohntem Kreisverkehr das Fahren angenehmer und sicherer in England, das bisschen Links gibt sich schnell!  Aber aufgepasst: Blinken im Kreisverkehr nicht vergessen!

Es gibt immer nur eine Auffahrt und eine Ausfahrt und nie 2 auf einmal kurz hintereinander wie in Deutschland. Beim Falschfahren kommt man immer sicher und einfach auf die Autobahn zurück.

Die „ WELCOME BREAK“ Stopps  sind immer gleich mit Toiletten, Pizzahut, Mc Donald Shop und Starbucks Coffee oder Costa Kaffee sowie Burger King ausgestattet. Doch draußen steht eine viel bessere Alternative nämlich ein kleiner Laden der entweder heiße Cornish Pasty verkauft, die unbedingt probiert werden müssen oder einen echt leckeren heißen Kaffee mit Sandwich in so vielen Varianten für 2 oder 3 Pfund serviert- richtig lecker. Zu diesen Stopps gibt es aber unterwegs so manche spannende Abfahrt zu Farmen oder Gartencenter, die eine noch schönere Abwechslung bringen können und wo der Tee besonders lecker schmeckt, wenn man dazu Scones mit Butter und Marmelade isstt,  sogenannte scones with clotted cream. Bitte beachten, dass Marmelade auf Englisch Orangenmarmelade meint, jam ist das Wort für alle anderen Sorten!

Bei einem Besuch dort, kann man nicht nur die Sicht über den Fluss genießen, sondern auch die wunderschöne Kirche und interessante Burg. Ein kleiner Ort gemütlich und gediegen mit freundlichen Leuten, die sowohl stolz „ ihre“ Kathedrale zeigen als auch auf der Straße grüßen. Schlafen kann man urig und mal anders in einem Bed&Breakfast kurz B&B genannt, das man nicht so ohne weiteres auf den teuren Listen im Internet findet. Sehr gediegen und gemütlich kann man im Medway Little Townhouse übernachten in der Love Lane, hier also mal kuschelig zu zweit?

Auf der Weiterreise einmal auch im Inn On The Lake übernachten, das direkt an der Autobahn liegt und im hinteren Teil einen atemberaubenden See und Wäldchen zeigt! Wäre da nicht die Autobahn gekommen, wäre dieser Platz wohl kaum zu bezahlen. So ist es wirklich nur eine Übernachtung, die man machen sollte, dennoch lohnt es sich.

Bei Sonnenschein muss man wirklich ein kleiner Stopp am Flüsschen Medway auf der anderen Seite bei Stroot einlegen. Dort gibt es ein Castle, in dem auch ansässige Kindergärten und Familien einen Ausflug machen, weil es Lernstationen über Bienen und die Burg gibt. Viele Gebäude stammen aus dem 18. Jahrhundert. Ein echtes Tudorhaus gibt einem die Idee, wie der Ort einmal ausgesehen haben muss.

Diese nur 50km von London entfernte Stadt bietet auch mit der eindrucksvollen Kathedrale aus dem 10. Bis 11. Jahrhundert ein echtes Highlight, der darin befindliche Schrein des Heiligen Williams war einst Walfahrtsort und ist Gänsehaut Stoff der Vergangenheit.  Die Steinfiguren sehen so echt und eindringlich aus!

Die Außenstuckverzierungen sind trotz des hohen Alters immer noch atemberaubend, nicht nur die Engel über dem Eingangsportal; die Säulen und das Taufbecken erinnern daran, wie wichtig es ist, alte Gebäude zu schützen für die Nachwelt, erzählen sie doch von einer Kunst und Geschichte, die mehr erzählen können als jedes Geschichtsbuch.

Der tiefe Glaube jener Zeit und Menschen findet seinen besten Ausdruck in den Worten dort vor der

„ Pilgrim Step: Our hearts are restless till they find their rest in you“.

Das Rochester Castle bei  Stroot wie erwähnt,  ist für Erwachsene und Kinder gleichermaßen voller Geschichten in den Mauern, erbaut wurde es um 1085.

Eine wirklich schöne Stadt. Upnor Castle auf der anderen Seite des Flusses  ein spannender Abenteuerplatz der Geschichte. Dort wird in einem animierten Lernkasten hinter Glas die Geschichte der erfolgreichen Schlacht gegen die Holländer um Upnor Castle dargestellt. Es gibt wechselnde Events und Spektakel, die sich im Internet finden lassen, wenn man Kent als Reiseziel in Erwägung zieht. Von dort führt neben dem „ Flag Stone House“ der Weg direkt über die Upchat Road in die High Street.

Für kleine Mitbringsel und eine andere Reise in die Vergangenheit empfiehlt sich diese alte High Street des Ortes, wo es nicht nur kleine Geschäfte gibt,  wie Pips of Rochester, sondern auch ein kleinen eher unscheinbaren Laden, der uralte Teeservices, Kleidung von damals und alte Spitze neben alten Werbeschildern verkauft. Einfach wunderbar zu stöbern in Nippes,  zwischen sehnsuchtsvollen alten Dosen und geheimnisvollen Schmuckschatullen!

https://www.cityofrochester.gov/

@VeRa

UK mit dem Billigflieger schnell mal eben

Viele kennen die billig Air-Line, die von Bremen direkt auf einem der vier Flughäfen, nicht in Luton, Heathrow oder Gatwick, sondern in Stansted landet. Es gibt zwei Flüge am Tag. Einen sehr früh morgens, den anderen später am  Tag;  wobei der am Morgen Geduld braucht bei der Masse an Menschen und dem Gedrängel in dem kleinen Wartebereich hinter der Passkontrolle. Die umgangssprachlich falsch benutzte Platzangst darf man hier nicht haben! Auch sollte man genug Kaffee getrunken haben, damit man nicht vorher einschläft, Flug um 6 Uhr heißt in der Regel um 4 Uhr aufzustehen.

Einmal durch die Passkontrolle und nach Wartezeit geht es zu Fuß zum Rollfeld. Wer sicher sein will, dass er und sie Platz im Gepäckfach finden, hat extra Geld bezahlt für sogenanntes „ Priority  Boarding“-    was inzwischen die Hälfte aller Reisender macht, so dass es schon egal ist, wo man sein Gepäck mit 10 Kilo an Board verstaut. Die Masse des Gepäcks sind ebenso entscheidend, wie ein wenig „ Nahrung“ an Board, da billig gleich teuer ist, wenn es um einen Kaffee oder etwas zu Naschen geht. Das muss man an Board bezahlen!

Erfahrene „Billigflugreisende“ haben alles bereit in Plastiktütchen, die Cremes und Mini Zahnpasta, denn 1 l gesamt, darf man in durchsichtigen verschließbaren Tüten schließlich mitnehmen und Brote sowie Apfel und Banane für unterwegs auch.

So hebt dann das Flugzeug ab, wackelt über den Norden Deutschlands über das kleine Stück Nordsee rüber auf die Insel, kaum getrunken, genascht, gelesen, landet das Flugzeug auch schon, gut 1 Stunde mit Hoch- Fliegen- Runter – kommt zeitgleich wegen der 1 Stunde Sommer- Winterzeit an.

Der kleine Flughafen, der einst dem Militär diente, lockt mit Duty Free, freien Medikamenten, wunderwirkende Mischungen aus Aspirin und Paracetamol,  ebenso die guten Tütchen gegen Erkältung, die es in Deutschland so nicht gibt. Also eventuell eingedeckt mit Medizin, geht es auf zum teuren Ticketschalter der Speed Eisenbahn gen London. „ Single ticket,  please “ und schon geht man mit samt Gepäck und Ticket nach unten, eine Etage tiefer, zum Zug, der nach London fährt.

In London braucht man die Oyster Card für die U-Bahn, die man laden kann und die den inneren U-Bahn Zirkel bedient. Aber auch die Busse überirdisch.

Doch London ist teuer und überlaufen und nicht nur Facebook läuft über mit Selfies und Infos über Londoners an der Thames, London Eye, Big Ben, Buckingham Palace, Madam Tusseau und Harry Potter Film Plätzchen. Das eigene Handy sollte möglichst leer sein, so dass man alles fotografieren kann, was einem in den Blick kommt. Halbnackte Englische Girls zur Party mitten im Winter kurzärmlig in schicken Sandalen, ohne Strumpfhose versteht sich, trifft man ebenso wie sogenannte Gruftis für die die Lädchen der schwarzen Szene mehr als verlockende Gewänder bereit halten.  Alles so bunt hier –  und ein Getöse aller möglicher Sprachen am Ohr wandert man auch ohne Ziel mit „Viel fürs Auge“  durch London.

Wer London nur für einen Tag besucht, sollte mit dem Doppeldecker umher  fahren, die Tickets gibt es im Internet zu kaufen unter bigbustours.com oder londonbus.de.  Das sind rote und grüne Touristenbusse, die man ganztägig benutzen kann, rein und raus wie man möchte „ hop on and  hop off“.

@VeRa