Von Sevilla nach Girona

Nun ja, als Billigfliegernutzer kennen viele den kleinen Flughafen von Girona, aber nur wenige machen sich die Mühe diese kleine wundervolle Stadt zu besuchen.

Wer eine günstige Übernachtung per Internet im Hotels Ultonia bucht, braucht nur ein paar Minuten zu Fuß, um diese uralt- wegrige  und historische Steinboden- Stadt zu erobern.

Gleich beim Betreten über eine  der vielen Brücken breitet sich eine malerische bunte Häuserpracht vor den Augen aus, die sehr für einen Moment an die Ponte Vecchio in Florenz erinnert und dann wieder an malerische Szenerien in Prag. Einzigartig sind die orange-gelben Häuser mit dem Kirchturm dahinter lockend. Enge  Passagen und Wege an Häuserwänden vorbei lassen uralte Zeiten auflodern, bunte Mosaikbilder mit Straßennamen zeigen künstlerische Wertarbeit.

Der Plaza mit seinen Rundbögen umrahmt und  lädt mit seinen Cafés  zum Verweilen ein, besonders gut schmecken hier der Cortado oder ein Helado.  Steile Treppen verwirren wie im Labyrinth und dicke beschlagene Holztüren machen neugierig. Von dort, wo die Kathedrale zu erreichen ist, bietet sich ein atemberaubender Ausblick auf Berghöhen und die Stadt.

Die Kathedrale, so eindrucksvoll verziert und mit wundervollen Figuren bestückt, lässt den Atem stocken. Die in der Kathedrale befindliche Maria, lässt die wechselvolle Geschichte der Stadt durch ihre so anderen Gesichter des Jesus erahnen. Mal afrikanisch scheinend das Gesicht, mal barock, ist diese Ausstellung  der Maria- Figuren sehr interessant.

Der prachtvolle goldene Altar mit einer Krone als Dach ist wahrer Ausdruck der meisterlichen Kirchenkunst. So viel Goldfarbe, Emaille und Halbedelsteine in einer so grauen Stein- Kathedrale wirken doppelt malerisch und kostbar. Die informative Touristeninformation über ein kleines Gerät mitzunehmen beim Gang durch die Kathedrale erzählt davon, dass man sich im breitesten gotischen Gebäude der Welt befindet. (Das längste Kirchenschiff steht in England).

Die Hauptfassade so erfährt man, sei barock, der Kreuzgang aus dem 12. Jahrhundert, der große Turm sogar aus dem 11. Jahrhundert und der große andere Teil der Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert.

Besonders erwähnenswert ist der Wandteppich, der die Schöpfungsgeschichte zeigt.  Ein Werk aus der Romantik-Epoche.

An der Kathedrale vorbei führt die Stadtmauer, die sich zu begehen lohnt, weil  man von ihr aus die Stadt aus verschiedenen Winkeln betrachten kann.

Im Sommer kann man beim Spaziergang Orangen und Zitronen am Weg entlang nicht nur riechen, sondern auch pflücken.

Ein unvergesslicher Tagesausflug ist mit Girona sicher, denn auch die Innenstadt lädt mit vielen kleinen Geschäften zum Bummeln ein.

Buchen lässt sich übrigens sehr gut über Casamundo, sollte man bereits in Spanien sein.

! Que lo paséis bien!

@VeRa

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s