Apulien: Racale -von Norditalien bis hinunter zum Stiefelende !

Ganz im Süden der Halbinsel Italien liegt der wunderschöne kleine Ort Racale in Apulien. Nur einige Minuten, wenige Kilometer entfernt so nah am Meer, wo die Autobahnen aufhören und schmalen Straßen auf roter Erde durch Olivenhaine führen, zeigt  sich  Italien von seiner besonderen Seite. Hier gibt es auch die Steinofen Pizza mit den klassischen Kapern, die dort wachsen.

Pittoreske  Rundhäuser, alte  enge Gassen, sehr untypische Steinhäuser und dann das das glasklare  grünschimmernde Meer. Es gibt dort  anders als an der Amalfi – Küste eine niedrige und auch löchrige Steinküste voller (Wassertier und Land-) Leben. Ein wahres Paradies für Italienfreunde und solche, die es werden wollen. Für Naturliebhaber sowieso.

Gerade mit dem Auto ist die Fahrt bis zum Stiefel eine wahre Augenweide, passiert man doch Steinstädte wie Terra d‘ Otranto und Ostuni mit seiner uralten Kirche aus dem 14. Jahrhundert und weißen Häuser.

Alle waren sie dort und haben ihre Spuren hinterlassen, die  Byzantiner, Goten, Langobarden Ottonen und Normannen, Staufer und Bourbonen.  Griechenland  und Albanien so nah, dem römischen Reich einst unterworfen, sind sowohl die Küche als auch die Architektur geprägt von Spuren eben dieser Eroberer.

Die Basilika Matera auf dem Weg ist nur halb so spannend wie der Ort Santa Cesarea Terme direkt Meer; hier träumt man eins der weißen Häuser zu besitzen, wenigstens für eine gewisse Zeit. Der Blick vom niedrigen Felsen hinunter auf das glasklare und auch mal tosende Meer, beflügelt nicht nur Künstlerherzen.

Wer sich mit Einheimischen versteht, wird den Ort Racale lieben, gibt es dort nicht nur optimale Tauch und Badebedingungen, sondern eben diese besonderen runden- weiß- bemalten Lehmhäuser, die ein großes Staunen  mit „ Oh, wie schön!“ hervorlocken.

Die südlichste Stadt Leuca lockt mit ihrem steinigen Weg zum Hafenbecken, wo die Fischrestaurants und Köche nicht nur frischem Fisch auftischen, sondern auch delikat zubereitete Muscheln.

Nur hohe Berge sucht man hier vergebens. Apulien ist gemeinhin die flachste Region Italiens, was das Wandern sehr erleichtert, wenn man dort nicht gerade im Sommer unterwegs ist.

Denn im Sommer ist es eher trocken und  heiß bei über 30 Grad. Das Wasser kann bis 26 Grad haben. Es kühlt den Körper also nicht wirklich, dann  ins Meer zu springen bei solch sommerlicher Hitze! Aber schön ist es doch!

Racale selbst ist im Sommer wie leergefegt. Wer kann, macht es sich am Meer gemütlich und selbst die lokale Bar serviert nur „ caffe` freddo“, den süßen eiskalten Espresso.

Die besten Reisezeiten sind im Frühling oder im Herbst bei mindestens 20  Grad, lässt es sich gut regen. Und: der  Frühling füllt noch nicht die Strände ebenso wenig wie der Herbst, wo Schüler und Studenten zurück ans Lernen gehen, die Strände dann wie verlassen vorzufinden sind,  weil Italiener allgemeinhin ab September nicht mehr ans Meer zum Schwimmen gehen.

Vorschlag für eine Reise durch Apulien, wann immer das Leben es zulässt: Anreise ab Bari über Matera und Tarent bis Lecce.

Unbedingt  erleben sollte man:  Castel de Monte, Monopoli e le Grotte, Gallipoli, Otranto und natürlich auch Alberollo als Weltkulturerbestadt Stadt bis nach Lecce als das Florenz im Süden und wundervolle Barockstadt.

Die italienische Seite www.informazioni-e-accoglienza.turistica bietet weitere Informationen.

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