UK mit dem Billigflieger schnell mal eben

Viele kennen die billig Air-Line, die von Bremen direkt auf einem der vier Flughäfen, nicht in Luton, Heathrow oder Gatwick, sondern in Stansted landet. Es gibt zwei Flüge am Tag. Einen sehr früh morgens, den anderen später am  Tag;  wobei der am Morgen Geduld braucht bei der Masse an Menschen und dem Gedrängel in dem kleinen Wartebereich hinter der Passkontrolle. Die umgangssprachlich falsch benutzte Platzangst darf man hier nicht haben! Auch sollte man genug Kaffee getrunken haben, damit man nicht vorher einschläft, Flug um 6 Uhr heißt in der Regel um 4 Uhr aufzustehen.

Einmal durch die Passkontrolle und nach Wartezeit geht es zu Fuß zum Rollfeld. Wer sicher sein will, dass er und sie Platz im Gepäckfach finden, hat extra Geld bezahlt für sogenanntes „ Priority  Boarding“-    was inzwischen die Hälfte aller Reisender macht, so dass es schon egal ist, wo man sein Gepäck mit 10 Kilo an Board verstaut. Die Masse des Gepäcks sind ebenso entscheidend, wie ein wenig „ Nahrung“ an Board, da billig gleich teuer ist, wenn es um einen Kaffee oder etwas zu Naschen geht. Das muss man an Board bezahlen!

Erfahrene „Billigflugreisende“ haben alles bereit in Plastiktütchen, die Cremes und Mini Zahnpasta, denn 1 l gesamt, darf man in durchsichtigen verschließbaren Tüten schließlich mitnehmen und Brote sowie Apfel und Banane für unterwegs auch.

So hebt dann das Flugzeug ab, wackelt über den Norden Deutschlands über das kleine Stück Nordsee rüber auf die Insel, kaum getrunken, genascht, gelesen, landet das Flugzeug auch schon, gut 1 Stunde mit Hoch- Fliegen- Runter – kommt zeitgleich wegen der 1 Stunde Sommer- Winterzeit an.

Der kleine Flughafen, der einst dem Militär diente, lockt mit Duty Free, freien Medikamenten, wunderwirkende Mischungen aus Aspirin und Paracetamol,  ebenso die guten Tütchen gegen Erkältung, die es in Deutschland so nicht gibt. Also eventuell eingedeckt mit Medizin, geht es auf zum teuren Ticketschalter der Speed Eisenbahn gen London. „ Single ticket,  please “ und schon geht man mit samt Gepäck und Ticket nach unten, eine Etage tiefer, zum Zug, der nach London fährt.

In London braucht man die Oyster Card für die U-Bahn, die man laden kann und die den inneren U-Bahn Zirkel bedient. Aber auch die Busse überirdisch.

Doch London ist teuer und überlaufen und nicht nur Facebook läuft über mit Selfies und Infos über Londoners an der Thames, London Eye, Big Ben, Buckingham Palace, Madam Tusseau und Harry Potter Film Plätzchen. Das eigene Handy sollte möglichst leer sein, so dass man alles fotografieren kann, was einem in den Blick kommt. Halbnackte Englische Girls zur Party mitten im Winter kurzärmlig in schicken Sandalen, ohne Strumpfhose versteht sich, trifft man ebenso wie sogenannte Gruftis für die die Lädchen der schwarzen Szene mehr als verlockende Gewänder bereit halten.  Alles so bunt hier –  und ein Getöse aller möglicher Sprachen am Ohr wandert man auch ohne Ziel mit „Viel fürs Auge“  durch London.

Wer London nur für einen Tag besucht, sollte mit dem Doppeldecker umher  fahren, die Tickets gibt es im Internet zu kaufen unter bigbustours.com oder londonbus.de.  Das sind rote und grüne Touristenbusse, die man ganztägig benutzen kann, rein und raus wie man möchte „ hop on and  hop off“.

@VeRa

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