Im Hafen von Kelang Malaysia auf nach Kuala Lumpur

Mit dem Schiff ankommend und im Shuttle Bus sieht die blumengesäumte Straße fast wie eine kleine Oase aus. Der Bus fährt am Meer entlang, hier und da Bauarbeiten und fast verschlafen die Umgebung. Doch der weitere Ausbau des Hafens ist schon erkennbar. Wie überall in Asien boomt die Industrie. Kräne und Arbeiter ringen in der Hitze.

Ein kleiner fast leerer Supermarkt mit dahin schlendernden Einwohnern bietet einiges an Shopping Möglichkeiten, vor allem einer lockt mit lokalen und getrockneten Gemüse, Obst, Fleischstückchen wie in Asien üblich. Alles super farbenfroh aufgebaut, dass man doch etwas kaufen muss. Nüsse und Obstscheiben ohne Konservierungsstoffe und dennoch in Plastik eingeschweißt, erhält man gegen wenig Geld.

Doch wir wollen nach Kuala Lumpur. Der Bus hat uns bis Bukit Tiggi gebracht, diesem Einkaufszentrum. Von dort kann man mit dem Taxi fahren. Es dauert ungefähr 30 Minuten und umgerechnet 20 Euro sind nicht viel.

Kuala Lumpur ist als Hauptstadt Malaysias in drei Verwaltungsgebiete geteilt, dazu gehört Selangor an der zentralen Westküste.

In Kuala Lumpur fließen die beiden Flüsse Klang und Gombak zusammen, die Umgebung ist atemberaubend schön mit Bergen und Wäldern die Millionen Jahre alt sind. Da Kuala Lumpur nicht direkt am Meer liegt, kommt man per Schiff nur über Land dorthin. Die berühmten Twin Towers muss man natürlich fotografieren, wenn man beweisen will, dass man dort war. Man kann aber auch einfach die Umgebung genießen und den Central Market mit kleiner Galerie der neuen Künstler bewundern oder den Bahnhof bestaunen, der im Kolonialstil erbaut wurde oder die Nationale Moschee besuchen ( Masjid Negara) das goldene Dreieck erwandern rund um den Petronas Tower ( 452m hoch) und auch Chinatown erleben mit der rosa Moschee Masjid Jamek, den Tempel Chan See Chu Yuen und den hinduistischen Tempel Sri Maha Mariamman bestaunen.

Wer die Stadt von oben sehen will geht auf den Fernsehturm, der in Höhe von 421 Metern eine super Aussicht auf die Stadt bietet von der Besucherterrasse.

Die Residenz des malaysischen Königs ist die Istana Negara.

Für Naturliebhaber und Stadtflieher empfiehl sich die Kalksteinhöhlen zu besuchen. Die Batu Caves mit den vielen Stufen hoch in den Tempel der Höhlen ist atemberaubend.

Hier ein dt. YouTube link für alle Interessierte: https://www.youtube.com/watch?v=455ZG1naoYk

Die Währung in Malaysia: Malaysischer Ringgit (RM). Wer billig umherfahren möchte, nutzt die Metro. Sie ist relativ neu gestaltet und der schnellste Weg um von A nach B zu kommen.

Geheimtipp sind die Lake Gardens ( begonnen um 1880 ) mit Hibiskus, Orchideen und Schmetterlings Park. Von hier ist auch das Nationale Monument der gefallenen Helden nicht weit und das Parlamentsgebäude. Und wer sehen will als Kontrast wie sich Kuala Lumpur verändert kann ca 15km entfernt die ganz neue Stadt Sha Alam besuchen, die es vor 20 Jahren noch nicht gab. Die vier Minarette der Moschee ragen über 100m hoch! Ruch durch das verwendete Aluminium glitzert die Glaubensstädte für ca. 16 000 Gläubige schon von weit her.

Sicherlich verändert sich der Hafen wie Malaysia selbst immer weiter, so dass irgendwann auch Kelang noch interessanter werden wird, nicht nur als Station auf dem Weg nach Kuala Lumpur.

Malaysia ist wunderschön, für Wanderer, für Durchreisende, für Rucksacktouristen und Schiffsreisende: Es ist ein sicheres Land mit freundlichen Menschen und alter und neuer Kultur, rasend schnellem Verkehr und wachsender Kraft.

Touristenmärkte locken hier und da und die hohen Gebäude sowie geschäftigen Shopping Malls wie die Suria KLCC (mit 140.000 qm und sechs Stockwerken) bieten erstaunliche Fotomotive und Entdeckungspfade!

Besonders bei Sonnenuntergang und abends pulsiert die Stadt!

Man kann günstig und gut essen wie Könige! Doch Achtung Alkohol ist tabu in diesem muslimisch dominierten Land und auch sonst ist es gefährlich!

Ähnlich wie in Singapur ist Trinken in der Öffentlichkeit verpönt und sollte dezent bzw. gar nicht während des Ramadan erfolgen.

Das Land hat Todesstrafe verhängt für Drogenmissbrauch. Homosexualität wird bestraft und generell sollte man sich auch sonst mit Tätlichkeiten in der Öffentlichkeit zurück halten.

Dennoch:

Kuala Lumpur steht bestimmt wieder auf der Reiseroute! Zu interessant als dass man hier nur 1x im Leben Station macht! Knotenpunkt ist der Flughafen ebenfalls und fast ein Katzensprung von Singapur und irgendwie auf dem Weg nach Hongkong! Darüber aber ein anderes Mal.

Fortsetzung Malaysia folgt….

@VeRa

Von Singapur nach Southampton- on sea with Queen Mary 2- What a dream!

Ein langersehnter  Traum ging in Erfüllung: Die Reise mit dem berühmtesten Kreuzfahrtschiff überhaupt. Ein Zufall machte es möglich.

Hier ein paar Infos, bevor ich  mehr erzähle:

Das Schiff hat eine Länge von 345 Metern, ist 45 Meter breit, besitzt eine Frisch-Wasseraufbereitungsanlage von 630 Tonnen pro Tag und der Wassertank umfasst ca.

3 830 m3 . Stolz präsentiert es sich auch mit einem vorbildlichen Müll-Management: Öl wird mehrfach gereinigt und getestet, bevor es abgelassen wird. Die QM2 besitzt eine Ultrafilter Unit und beansprucht für sich höchstes Umweltbewusstsein.

Vom Stapel lief es 2003 als Atlantik Liner, die Crew umfasst ca. 1300 Menschen und um 2700 Passagiere finden auf dem Schiff Platz.

Als Passagier erlebt man 13 Decks ( ein erhöhtes 13. für den Kapitän und Offiziere), ein 7. Deck, das das Schiff umrundet und das tägliche Jogging oder einfach Spaziergänge um das Schiff herum möglich macht. Deck 7 beinhaltet auch ein mega Restaurant, das 24 Stunden geöffnet ist für Getränke und Speisen aller Art und aus aller Welt.

Es gibt unzählige Restaurants, Cafes, Bars, 1 Pub und 1  Diskothek unter Deck, auf den oberen Decks Poole und sogar ein mega luxuriöses und teures SPA ( und Frisör)  und ein mega ausgestattetes Fitness-Center  in einer ungeahnten Größe.

Der Indoor – Pool lockt bei kaltem Wetter. Am eindrucksvollsten  ist die riesige weltweit größte Bibliothek auf dem Wasser ( 10 000 Bücher), es gibt einen Spiel und Lesebereich, Computer- Raum, als auch  1 Planetarium und jeden Abend eine Vorstellung von Musik, Tanz, Zauberei und Unterhaltung. Zusätzlich gibt es täglich an verschiedenen Plätzen zeitgleich Life- Musik, wer dann noch Lust hat, geht in die Diskothek und tanzt dort bis in den Morgen.

Wer sich bilden möchte, hat ausreichend Möglichkeiten direkt im Zimmer auf dem internen Schiff- Fernsehprogramm oder im großen Saal ( Im Illumination Room)  life. Themen umfassen Architektur, fremde Kulturen, Medizin und Nautik, aber auch Astrologie und Soziologie. Allerdings muss man dafür Englisch verstehen- wie überhaupt überall auf dem Schiff fast nur Englisch gesprochen wird, auch wenn es deutschsprachige Mitarbeiter gibt.

Natürlich kann man auf dem Schiff auch einkaufen ( Duty Free, Marken-Garderobe, Kosmetik und Schmuck)  und Briefe schreiben und sie in den original Englischen Briefkasten werfen, man kann seine Landgänge planen und Ausflüge buchen im Tour Office, aber auch Bücher und verschiedenes kaufen im Book Shop.

Wer mit Kindern an Bord geht findet eine Baby Zone, Play Zone, Kids Zone und kostenloses Babysitting für den Abend (Night Nursery). Wer zocken möchte kann dies auch im Casino tun.

Es ist ein Schiff, dass den typischen “ Team-Time“ und Tanztee pflegt, gehobene Kleidung und gehobenes Verhalten bei Tisch erwartet als auch einmal wöchentlich zum Gala-Abend lädt.

Wer sich entziehen möchte und leger gekleidet bleibt, kann oft bestimmte Aktivitäten an Bord nicht nutzen, da es doch abends ab 18 Uhr eine Kleiderordnung gibt. Ohne Anzug und generelle Abendgarderobe sollte man das Schiff nicht buchen, denn auch wenn es keine Auflagen im 7. Stock für das Essen gibt, wird man abends ansonsten nicht herein gelassen. Es empfiehlt sich für Herren schwarzer Anzug und Krawatte, helle Hose und weiße Hemden, für die Damen lange Kleider und vor allem dekorativen Schmuck mitzunehmen. Kurze Hosen und Sommerkleider bzw. legere Kleidung sind tagsüber gar kein Problem.

Die Jeans sollte man für den Landgang nehmen, ansonsten lässt es sich fein leben auf dem Schiff und man vergisst förmlich die Zeit.

Insgesamt ist das Schiff mit seiner Galerie und den unglaublichen Räumlichkeiten ( wie Wendeltreppe der Titanic) ein echtes Erlebnis, auch weil sich die ganze Welt und unterschiedlichste Menschen darauf befinden. Interkulturell ist dies eine großartige Erfahrung und neben dem sehr freundlichen und herzlichen Personal, kann man einfach nur staunen über die großartigen Bilder und Gemälde  und Figuren auf allen Etagen und den vielen Wänden. Man braucht unendlich viel Zeit, will man die Geschichte des Schiffes auf unzähligen Wand Infos festgehalten lesen.

Schönes Gefühl erlebt man allerdings, wenn man die „Famous-People- Fotowand“ bestaunt. Ja, großartige berühmte Menschen waren schon an  Bord und sobald man das Schiff betritt, ist man einer davon. 🙂

Für langweilige Seetage kann man an Wettbewerben teilnehmen und gegen Abend an der Karaoke oder dem Line Dancing. Überhaupt kann man auch Tanzstunden buchen und den Aufenthalt lernend anders nutzen.

Es gibt eigentlich nichts, was es nicht gibt auf dem Schiff. Auch ein Krankenhaus.

Doch die Reise begann in Deutschland mit einem Ryanair Flug nach England und einem im Reisepreis enthaltenen also inkludierten Flug von Heathrow  UK nach Singapur. Dort angekommen, konnte man drei Tage lang die Stadt erobern und in einem schönen Hotel nächtigen, bis der Shuttle zum Einschiffen abholte.

Singapur! Was für eine Stadt! Und welch Reise mit der QM2, zu einem Schnäppchen Preis ein Jahr vor der Reise gebucht. Empfehlung: will man eine Reise tun in dieser Größenordnung auf englischen Seiten und nicht direkt bei Cunard buchen, es sei denn man ist schon auf einem Cunard Schiff.

Das Schiff hat allerdings auch seine Nachteile : kein 3 Klassen, sondern 4 Klassen ( 1. Klasse Suite und große Kabinen, sowie und Diamant Status 2. Balkon, 3. Klasse Innenkabine, 4. Klasse Raucher).  Einige Bars können nur Diamant Status Passagiere besuchen und Raucher haben kleine Ecken bei Wind und Wetter.

Alkoholgetränke und Cola, Sprite kosten zwischen 5 bis 10 Euro. Auf dem Schiff zahlt man in US-Dollar!

Mehr aber nun über die eigentliche Reise….

Ve@Ra

 

 

Chennai INDIEN again

Chennai

Chennai liegt am Golf von Bengalen in Ostindien und ist die Hauptstadt des Bundesstaates Tamil Nadu. In der Stadt befindet sich das Fort St. George, das 1644 erbaut wurde und heute ein Museum ist, in dem die Wurzeln der Stadt als britische Garnison sowie als Handelsposten der Ostindien-Kompanie dargestellt werden, als sie noch Madras hieß. Zu den religiösen Stätten zählen der Kapaliswarar-Tempel, der mit geschnitzten und gemalten Göttern verziert ist, sowie St. Mary’s, eine anglikanische Kirche aus dem 17. Jahrhundert.

Wikipedia

Chennai liegt in der Bucht von Bengalen und ist bekannt als das Tor nach Südindien. Das moderne Chennai steht im Kontrast zur wechselvollen Geschichte der europäischen Einwanderer um 1500,  der Portugiesen sowie Armenier, die einst ins Land zum Handelstreiben kamen.

Dänen erreichten das Land im 17. Jahrhundert und die Engländer folgten. Die British East India Company baute ein Fort und Handelsposten in der Nähe der alten Fischerdörfer.

Die Franzosen versuchten auch ihr Glück doch die Engländer blieben stärkste Invasoren, bauten eine Universität, doch die starke Kraft der ursprünglichen Tanzkultur der Dravidon blieb erhalten und wurde stärker und stärker bis heute. Nicht zuletzt ist hier der Geburtsort des berühmten tamilischen Philosophen Thiruvalluvar auch Valluvar genannt.

Einer der sieben größten Hindutempel steht in Chennai  und dieser ist berühmt in aller Welt.

Chennai  ist bevölkert mit der größten Expat Gruppe der Menschen aus Mumbai und Delhi.

Als Handelszentrum und kolonialbauten trächtige Stadt ist Chennai mehr als nur eine Stadt in Indien.

Rickshahs und Tuk Tuks sind beliebte, schnelle und günstige Fortbewegungsmittel.

Diese vibrierende Tempelstadt muss man gesehen haben. Einfach unglaublich eindrucksvoll, auch wenn man schon diverse Tempel gesehen hat, bleibt das was Chennai bietet in der Seele; und man möchte nicht nur den uralten Tanz erleben, sondern eben auch einfach nur beten und hoffen, dass Kulturen und Leben einer uralten Welt niemals sterben. Weder hier in Indien noch sonst wo auf der Welt!

@VeRa

Von Malaysia nach Indien

Von Singapur über

 Port Kelang

Port Klang oder Port Kelang ist der wichtigste und größte Seehafen Malaysias. Port Klang gehört zur malaiischen Hauptstadt Kuala Lumpur. Mit etwa 1,5 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von 244 km² ist sie die größte Stadt des Landes und Malaysias wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum. Die pulsierende Millionenmetropole vereint die verschiedensten Kulturen und Religionen. Mit regelmäßig fahrenden Bussen kommt man ganz einfach vom Hafen aus in das lebendige Zentrum Kuala Lumpurs.

 

Der 421 m hohe Fernsehturm Menara Kuala Lumpur hat eine Besucherterasse und bietet einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Weiterhin sehenswert ist der Merdeka Square, der 1957 der Schauplatz des erstmaligen Hissens der malaiischen Nationalflagge war. Das Sultan Abdul Samad Building und Istana Negara, die Residenz des malayischen Königs sind ebenfalls beliebte Ziele.

 

Kuala Lumpur beherbergt zahlreiche chinesische Tempel, Kathedralen, islamische Moscheen und Hindutempel. Auch das Malaysische Nationalmuseum, das Islamik  Art Museum und das Textilmuseum sowie das Museum der Asiatischen Künste sind einen Besuch wert.

 

Penang 

(malaiisch Pulau Pinang) bezeichnet sowohl die große Insel in der Straße von Malakka als auch den gleichnamigen Bundesstaat Malaysias, zu dem außer der Insel selbst noch der Küstenstreifen Seberang Perai gehört. Hauptstadt des Bundesstaates und der Insel ist die Großstadt George Town, die im Nordosten der Insel liegt.

George Town ist die farbenprächtige, multikulturelle Hauptstadt . Die Stadt war einst ein wichtiger Handelsplatz an der Straße von Malakka; sie ist geprägt von Bauwerken aus der britischen Kolonialzeit, chinesischen Geschäfts- und Wohnhäusern und Moscheen. Außerhalb der Altstadt ist George Town eine moderne Stadt mit Wolkenkratzern und Einkaufszentren. Höchster Aussichtspunkt über die Stadt ist der bewaldete Penang Hill mit Wanderwegen und einer Standseilbahn.

Langkawi

Wenige Kilometer entfernt liegt im Norden die thailändische Nachbarinsel Ko Tarutao. Langkawi gehört innerhalb Malaysias zum Bundesstaat und Sultanat Kedah. Hauptort der Insel ist Kuah.

Die gesamte Langkawi-Inselgruppe hat eine Fläche von 478 km², wobei die Hauptinsel Pulau Langkawi eine Größe von 320 km² aufweist.  Das Inselinnere besteht aus Kalksteinhügeln, deren höchste Erhebung der Gunung Raya mit 890 Metern ist. Etwa zwei Drittel der Insel ist mit Regenwald bedeckt.

Ankommen in Chennai Indien nach zwei Seetagen und wunderbaren Ausflügen in Malaysia geht es nun weiter mit dem Reiseblog

NACH  INDIEN und SÜDASIEN

Einer der schönsten und sinnverwirrendsten Stationen einer Reise ist in Indien:  Bunt, laut, voller Gerüche, Müll, Musik, bunten Kleidern, Turbanen, Tempeln und Autos, Abfälle neben funkelnden Eingängen und sauberen Saris. Kopfwackeln und Heilige Plätze, Urwald, Dschungel, Wassermangel, süße Früchte und Henna. Markt und Handeln, klirrende Silberarmreife und schwarze Haare. Ayurveda und Zeitlosigkeit. Englisch und Hindu, Kastensystem und Menschen schlafend und sterbend auf der Straße. Armut und dicke Touristen. Laute Vogelgeräusche und verwilderte Gärten. Sand und Espandrillos. Zu heiß, zu dreckig und der Darm regt sich. Alles und noch viel mehr ist Indien.

Himalaja, Meer und Ozeane, 5000 Jahre Geschichte, der Ganges, Taj Mahal und Yoga….

Indien muss man erleben und bereisen von Nord nach Süd, Ost nach West.

Man kann auch im Süden bleiben dort gibt es so viel zu erleben: Trivandrum im Winter

 ( siehe Reiseblog)

oder Chennai und Cochin im Frühling.

Im Hafen von Langkawi

PALAU LANGKAWI—–Selamat pagi (Good morning)

Südlich von Thai Island im Staat von Kedah liegt die Hauptinsel von 99 Inseln Langkawi an der Straße von Malacca.

Als Archipel bestehend aus 104 Inseln im Andamanischen Meer liegen  dieser Hafen und diese Stadt vor der nordwestlichen Küste Malaysias.

Mit 65 000 Einwohnern ist diese Insel Heimat der ältesten geologischen Formation GUNUNG Matchinchang und diese ist rund eine halbe Millionen Jahre alt. Zwei Drittel der Insel besteht aus Bergen und Wäldern  und einer atemberaubenden ursprünglichen Vegetation.

Und aus diesem Grund muss man unbedingt bis zur Spitze des Gunung Matchinchang mit der Seilbahn fahren. Eine unvergessliche Fahrt, die mit einem atemberaubenden Ausblick oben auf der Sky Bridge belohnt. Teuer ist sie auch nicht, nur Achtung: Paviane sind schnell und aggressiv dort oben! Taschen schließen!

Jedoch für nicht Schwindelfreie gibt es einige Meter vom Hafen die Hauptstadt Kuah und von hier aus lassen sich auch die benachbarten kleine Inseln erkunden. Wer das Wasser liebt.

In Pantai Cenang gibt es auch eines der größten Aquarien Asiens. Hier kann man über 5000 verschiedene Fische bewundern in über 100 „Tanks“. Haie und große Unterwasserschildkröten sehen sowie viele schillernde Lebewesen der Wassertiefen.

Dabei ganz im Trocknen ohne Tauchgang bei einem langen Spaziergang durch die Tunnellandschaft unter Wasser eintauchen in die Unterwasserwelt.

In Laman Padi kann man die uralte Reisanbautradition und ihre schrittweise Veränderung ins Zeitalter von einst bis heute erfahren und im Restaurant typische Gerichte probieren. Erstaunlich bleibt das kleine Museum mit unterschiedlichen Reissorten der Welt: mit Foto von Uncle Bens Rice verpackt?! Was soll uns dies sagen?

Der nahegelegene Schrein von Makam Mahsuri die „ Tomb of Mahsur“ bietet Interessierten eine andere Seite der wechselvollen Geschichte dieses Inselhabitats.

Für Tierliebhaber sei auch der Wildlife Park empfohlen, mit über 2500 fliegenden Exemplaren, hier besonders Flamingos in voller Pracht lockt.

Der Regenwald ist ein Traum und die Vegetation ganz einfach überwältigend. Aus diesem Grund bleibt die ca. 15 minütige Reise nach oben mit „ Cable Car“ das empfohlene Highlight! Ein so großartiger Blick und Fahrt über den Regenwald erlebt man wirklich nur 1x und zwar hier!

Für jeden Reisenden ein großartiger Stopp in Malaysia nach Hochhäusern und Shopping Malls    ….                                                      mal ganz viel Natur!

I will come again. Selamat tinggai!

@VeRa

 

OFF TO CHENNAI NOW! FOLLOW ME TO INDIA

Singapur

Den kalten englischen Nordwind  und kalten deutschen Norden hinter sich lassend, übermüdet aus dem Langstrecken-Flieger gestiegen, steht man plötzlich in Überhitze auf der Gangway und bewegt sich wie in einem Traum ungläubig in Richtung Gepäckabholung. Leuchtreklame zeigt an: ANGEKOMMEN IN SINGAPUR!

Schnell zum Ausgang und schon steht CUNARD auf einem Schild und husch husch findet man sich auch schon im Bus wieder. All die Koffer für die lange Reise auch.

Der Bus mit nur einigen Gästen rollt durch den heißen Vormittag, vorbei an Hochhäusern, Shopping Malls und fetzigen Autos, Menschenmassen, herrlichen Gebäuden und Palmen und viel Leuchtreklame.

Eine wahnsinnige Stadt, in der man nun drei Nächte schlafen  und ? darf!

Wir untersuchen den Reiseführer und nehmen uns vor:  Marina Bay Sands, Gardens by the Bay,  die Hindu-Tempelanlagen, die Masjid-Moschee und das chinesische Viertel zu besuchen. Auch wollen wir uns mit einem alten Freund, der hier lebt, treffen und außerdem einfach durch die Stadt laufen und die Stadt atmen sozusagen.

Wir schaffen alles, stehen bewundern auch dann  im Shopping Center durch das man von einem Ende zum anderen mit einem kleinen Boot fahren kann, staunen über ROLEX und Co XXL Designer Shops und fragen uns wer hier wohl einkaufen geht.

Alles ist teuer, aber die kulturellen Plätze und Tempel sind so gut wie kostenlos. Die Tempel-Anlagen beruhigen die Seele und das Chinesische Viertel verführt zum Kaufen und Lachen. So freundlich sind alle hier.

Der Blick auf die Skyline lässt den Atem stocken und unser Freund führt uns durch den alten Botanischen Urwald- Garten und tut so als wären wir immer hier gewesen.

So schnell kann man gar keine Fotos machen wie er läuft!

Hängende Lianen Seile, mega unbekannte Baumriesenfrüchte, Wasserlilien und XXL Größe Farn, ein Farbenmeer und Ruhe, eine Oase und Widerspruch zur Finanz-Hochhaus-Landschaft. Jogger und Hundebesitzer trifft man hier, wie auch Zeichner, Maler und sogar ein uriges kleines Cafe.

Nach einem echten Fernsehwerbung- Espresso verabschieden wir uns mit einem weinenden und lachenden Auge von ihm. Wir werden uns nun wieder eine Weile nicht sehen. Aber wie schön, dass es geklappt hat, auch weil wir über die schnelle Entwicklung der Stadt und das Leben in ihr sehr persönlich erfahren durch unseren Freund.

Welch Glück wir haben: und obendrauf  gibt es gerade ein mega Straßenfest in der Orchard Road ganz in der Nähe unseres netten ruhigen Hotels, in das uns der Reiseveranstalter eingebucht hat.

Ein buntes, lautes Treiben, lachende Menschen: das Chingay 2019 Night Festival hält uns in seinem Bann. Viele große geschmückte Wagen mit bunt geschmückten und verkleideten Menschen laden ein zum Selfie-Fototermin  “ ganz unbedingt“, umringen, lachen, umarmen, winken, tanzen uns zu. Überall müssen wir stehen bleiben, werden wir liebevoll umringt und feurige Farben und Federn bohren sich in Nase und Augen bis wir nur noch lächeln vor Freude.

Ein internationales Fest für diese  internationale, interkulturelle Stadt. Eine Hommage an die Geschichte der Stadt, die vielseitigen Künstler. Lautstark spielt Musik. Die Straße ist gesperrt und Besucher werden ausdrücklich aufgefordert direkt an die Wagen zu gehen, die zur Freude aufgestellt wurden und nicht fahren wie man es erwartet hätte. Vor, auf und drumherum tanzen Kinder, Elfen, Zauberer, Maharadschas und Kosaken, auch Indianer glaubt man zu erkennen, schaut voll Staunen die wunderschönen Farben der indischen Bekleidung an.

Strahlender Sonnenschein begleitet das Treiben in dieser feuchtwarmen Stadt bis es dunkel wird. Noch am nächsten Tag geht es weiter:

doch nun auch mit Boden-Malereien in der Stadt und Stellwänden. Welch großes Spektakel, dem sich niemand entziehen kann.

Doch ein wenig ängstlich bleibt man auch  in dieser wahnsinnigen Highlight Stadt, die immer noch mit Todesstrafe droht. So bleibt man doch auf der Hut, dass niemand der eigenen Tasche zu Nahe kommt und nimmt schon mal gar keine Medikamente mit ins Land.

Bei aller Schönheit und Dimension dieser großartigen XXL Metropole bleibt ein Rest Beklemmung doch auch.

Aus Deutschland kommend muss man sich hier auch mal wieder auf Linksverkehr einstellen und darauf, dass Rauchen fast nirgendwo möglich ist, wenngleich es kleine

“ Raucherbereiche“ sogar in den Edel-Vierteln gibt. Dennoch: einen Ort mit Todesstrafe und sichtbarer Polizei fast überall und sauberen Straßen sollte man trotz vieler Touristen so betreten und bereisen, dass man kein Gesetz übertritt.

Fazit:

Singapur  ist immer wieder eine Reise wert. Besonders zur Weihnachtszeit soll die Dekoration besonders reizvoll sein.

An Hotels mangelt es auch nicht und an Tourist-Bus-Tours ( HOP ON OFF RED BUS) .

Am schönsten jedoch ist, wenn man das Glück hat und die Laser-Feuer-Wasser-Show im Marina Bay Hotel erleben darf! ( jeden Abend ab 20 Uhr!!!) und eben einen alten Freund umarmen kann, den man sehr lange nicht gesehen hat.

WOW!

@Ve Ra

 

Glitzerwelt der neuen Zeit

es glitzert im Nachtlicht

das saubere Weiß

stehen die Wächter herum

ohne Kleid

ganz nackt im Nachtlicht

Beschützer und Schutzlose

nun weiß ich schon

dass die Reise beginnt

in ein paar Windzügen schon

danke Euch ihr Zauberer

der Nacht

nun schlaf ich schnell

ganz bald

atme noch mal fest

dann kommst du

große Reise schon

 

Persönliche Bemerkung

2 Monate auf Reisen, daher viel Arbeit und Energie und keine Zeit zum Posten: DENN ES GEHT NACH:

Singapur, Kualalumpur, Malaysia, Indien (again!), über den Suez Kanal

Dubai, Emirate, Jordanien, Oman und viele Orte mehr… lasst Euch überraschen!

 

Ich  bin dann schon mal  fast weg und berichte Euch!!!!

Am so excited already!

@Ve Ra