Freunde auf Reisen

Manchmal sind  Eure Fotos nur Fotos

sind  Eure Worte leer und die Sonne stellt Fragen

Manchmal ist Euer Lächeln nur gemalt

sind die Gedanken Eurer Umgebunng nur braun

Reisewelt der  Freundschaft zum Anfassen suchend

Licht und Ehrlichkeit und Lächeln des Glücks

Bin  ich längst abgereist und folge nur noch meiner Reiseroute

Und tschüss!

(Ich werfe gerade meine Blätter ab! Erneuerung im Fluss der Zeit)

 

@VeRa

 

Umzugsreise

Viele Monate hat es gebraucht, doch nun ist es vollbracht

im schönen Garten viel gelacht

Die Sonne angehimmelt

und Freunde haben an der Tür gebimmelt

Der Tisch ist nun so manches mal gedeckt

Und in Sträuchern und auf Bäumen so viele Tiere entdeckt!

In die Stille gezogen, umgeben von Wald und Wind

kein Märchen aber gefühlt wie ein Kind

Harte Arbeit noch

aber wir freuen uns doch

es ist geschafft

das Glück es lacht

@ VeRa

Menorca und Fuerteventura

Nun war ich auf der großen Umzugsreise und konnte nicht berichten, wie wunderschön beide Inseln doch sind die es in diesem Jahr zu besuchen gab.

Menorca grün und friedlich, wunderschönes klares Meer und viel Naturschutz. Gemütliche Spaziergänge, kleine Buchten, Ausruhen und Entspannen und mitten auf einem Berg ein Abendessen der besonderen Art genießen. Traumhafter Naturpark, schöner Hafen, kleine Lädchen, wenig Touristen, nette Busfahrer. Kein Getöse wie auf der großen Schwester. Einfach wundervoll.

Fuerteventura lockt mit zwei großen Naturparks: die Wüste lebt am Meer und Ödnis zieht sich km weit. Schwarze Vulkaninsel, nichts aber auch gar nichts an Tieren zu sehen außer ein paar Katzen und Hunde. Wie tot liegt die Insel da und wer Reisen und Kulturen mag, wird hier enttäuscht. 1 Woche reicht.

Nicht viel zu berichten, das wird sich wieder ändern.

Trotzdem versucht Euer Glück, vielleicht sehen Eure Augen andere Dinge!

@VeRa

Ich wünsche FROHE OSTERN! HAPPY EASTER!

Nun ist schon wieder so viel Zeit vergangen….die nächste Reise kommt bestimmt. Ab Mail schreibe ich weiter.

Bis dahin ein Gedicht:

Die Wolken gehen auf Reisen

die Vögel kommen gerad zurück

Ich schaue auf die Meisen

und fasse kaum mein Glück

Das Leben ist in Bewegung

so wie die Welt es ist

und ich spüre die Veränderung

bin glücklich, dass du noch immer bei mir bist

Die Liebe die Liebe die Liebe!

auf zur nächsten Wanderung

@VeRa

 

Bonjour PARIS

Die kleinen Fluchten, sind oft die Besten! Warum nicht mal nach Frankreich?!

Ein Wochenende in Paris! Welch unbeschreibliche Stadt, günstig im Internet gebucht mit Hotelchen, das seinesgleichen sucht. Französischer Charme der Mitarbeiter, die sogar den Transfer zum entfernten Flughafen  und für nur 30 Euro alle drei Touristenbus touren  der Paris Open Tour (billiger und besser als im Internet) buchen.

Auch wenn der Hop-on- Hop-off Bus im Winter nur bis 18 Uhr fährt, schafft man alle drei Touren locker (rot, weiß und blau). Paris, überall ist hier so viel zu entdecken, so viel zu erfahren, zu lernen, zu sehen…welch tolle Metropole!

Natürlich bleiben auch die Obdachlosen im Pariser Norden nicht unübersehbar in ihren kleinen Zelten direkt an der Straße- auch nicht die armen Pariser, die nach Essensresten in den Müllcontainern suchen. Dennoch ist gerade Paris so multikulturell friedlich, wie selten eine Stadt in Europa. So sicher kann man nachts in keiner Metropole unterwegs sein. Wirklich immer noch eine Stadt der Künstler- aber sehr teuer. Ein Kaffee kostet 5 Euro!

Wer etwas erleben möchte, sollte die Montparnasse Gegend erkunden oder am Place de la Bastille umherlaufen oder am Place de la Republique. Die Gegend Gare du Nord ist voller Leben und in der Umgebung der Sacre Coeur gibt es mehr zu sehen…

Allerdings ist der Eiffelturm abgeriegelt und nur schwer zu erreichen, solch eine  Tour  dorthin und hinauf sollte man vorher buchen-  und im Gepäck ein Schlösschen packen, um es wie andere an einer der Brücken zu befestigen.

Die Seine ist immer noch wunderschön, gerade wenn die Sonne scheint, wunderbar zum Flanieren!

Gepflegt, kleine Cafes  und Bars, Museen und Musik- ganz Paris träumt von der Liebe… und lädt zum Verweilen ein.

Ja, das Moulin Rouge, in dem man nicht fotografieren darf, ist ein absolutes Highlight; allerdings ist ein Besuch auch nicht ganz billig. Andere Plätze wie die LIDO Show oder Sightseeing Cruise auf der Seine sind auch nicht zu verachten, etwas preiswerter dazu.

Aber einmal im Leben sollte jeder ins Moulin Rouge, wo tatsächlich spektakuläre Shows zu sehen sind. Solch einen Abend vergisst man nicht. ( Den Preis der Flasche Sekt für 90 Euro mitgebucht auch nicht!). Dafür sind die Tischnachbarn interkulturell interessant wie die Show und die Stimmung im Saal unglaublich motivierend. Momentan läuft eine interessante Show mit Künstler- Show- Einlagen der Superklasse ( Rollschuhe und Schlangentanz im Wasser), aber die Tanzshow der berühmten halbnackten Girls ist einfach zeitlos und wirklich anders  als alles, was man gesehen hat. Tolle Kostüme und eine wirklich unterhaltsame Show Feerie laden zu einem großartigen Abend ein.

Auf dem Heimweg selbst nach Mitternacht ist der Abend im Vergnügungsviertel um das Moulin Rouge noch lange nicht vorbei!

Jedes Quartier, jeder Platz in Paris erzählt Weltgeschichte und wer kann, sollte sich diese wundervolle Metropole nicht entgehen lassen! Wer Angst vorm Fliegen hat, kann in gut 8 Stunden mit dem Zug mitten drin ankommen und die französische Luft atmen.

Mit dem Auto ist es schon eine Strapaze und lohnt sich nur, wenn man viel Zeit hat.

Der Flug dagegen ist billig und schnell! Nur eine gute Stunde in der Luft, vielleicht etwas mehr und schon ist man da….- auch wenn man das Moulin Rouge auslässt, bleibt noch soooo viel zu sehen und zu erleben. Also warum warten?!

Salut! A bientot Paris!

Israel nur mal eben

Religion und was sonst noch zählt

 

Der besondere Rückblick einer besonderen Reise – für ein verlängertes Wochenende über ein Secret Escape Buchung gen Tel Aviv über Dubai.

Wirklich günstig und für zwei Personen ein echtes Schnäppchen mit 499,00 Euro für zwei Nächte mit Frühstück und Lufthansa-Flug von Freitag bis Sonntag !

Am Flughafen angekommen, kann es für Menschen mit mehreren  Vornamen  aus Deutschland eventuell schwierig sein.

Der Pass kann weggenommen werden und man steht dann nichts verstehend eine Stunden lang in einer Ecke; bis man endlich nach Fragen über Großeltern und Familienzusammenhängen  mit einem kleinen Visums-Zettel, der locker in den Pass gelegt wird, erleichtert durch die Passkontrolle gehen kann. Achtung: für die Ausreise erhält man auch einen, den man sicher lagern muss, ansonsten gibt es größere Probleme bei der Ausreise!

Doch dies ist sicherlich nicht immer für jeden Einreisenden mit deutschem Pass der Fall. Etwas beängstigend beim Anblick von Männern und Frauen in Uniform, bewaffnet und ernst drein blickend zu stehen, passiert sicher nicht jedem. Aber die Uniformierten sieht man noch öfter auch im Straßenbild- junge attraktive Frauen, die Waffen tragen, gehören zu Israel wie die Geschichte der Juden in alter und neuer Zeit.

die Ankunft in der Stadt entschädigt auf jeden Fall für jedweden Streß.

Das  mittelgroße Hotel Metropolitan liegt direkt am Meer und ist sehr ruhig, lockt nicht nur mit unglaublich riesigem Bufett, sondern auch mit Mitarbeitern, die  mehrsprachig und freundlich von billigen Großbussen nach Bethlehem und Jerusalem abraten.

Ein kleineres Taxi ist auf jeden Fall schön, weil man mit den maximal 6 Personen auch ins Gespräch kommt wie in einer Mini-Reisegruppe. Hier trifft sich die Welt!

Man  findet viele günstige Angebote in jedem Hotel über mögliche Ausflüge und sonstige wichtige oder interessante Möglichkeiten, wenn man einmal  hier angekommen ist.

Doch bevor man sich von Tel Aviv entfernt, ist diese bebende-musikalisch-sportliche und sicherste Stadt  für Weltenbummler großartig und muss unbedingt besucht werden: historische und futuristische Gebäude sind über die Stadt verteilt, große Parks und Erinnerungsmonumente lassen staunen, stillgelegte Großprojekte sind eigenwillige Kulissen und  rege Baustellen zeigen Extreme. Es gibt  Graffiti fast überall (besonders und farbenfroh mit Botschaften)  und  einen wunderschöner Strand mit Musik, alte und junge Sportaktive, Kinder und Menschen aus aller Welt, jeder Klasse und höchstwahrscheinlich auch jeder möglichen Religion.

Es herrscht ein reges und buntes Treiben, das die Augen verwundert betrachten. Die Stadt Jaffa lockt am Samstag mit großem Flohmarkt, Life-Musik und vielen Menschen, die auf hölzernen Barhockern Cocktails und Bier trinken.

Kaffee genießt man fast überall unter Heizsonnen auch draußen am Abend oder in urigen Kneipen, wo noch Schallplatten abgespielt werden und junge Leute diskutierend  und  sich umarmend treffen.

Schaufensterbummel sind einen Abendspaziergang wert, die ungesehene urige Mode zeigen.

Die Wellen versprechen Energie,  Kunstwerke im Sand spornen zu  Ah-Rufen an.

Geldwechseln kann man 24 Stunden lang an vielen Straßenecken per Automat ohne in ein Gebäude zu gehen, Geldautomaten hängen einfach an einer Hauswand befestigt.

So sicher und problemlos kann man nirgendwo auf der Welt Geld holen und wechseln! So sicher auch am Abend in der Stadt, kann man sich nirgendwo fühlen.

Der kleine Supermarkt verkauft die ganze Nacht, was immer man braucht. Die Preise sind günstig und erfreuen auch kleine Portemonnaies.

Der Schabbat von Freitag bis Samstag bringt im Hotel einen Fahrstuhl weniger für Menschen wie Touristen und Nichtjuden , bereichert das Bufett mit einer koscher Lebensmittelecke und führt dazu, dass viele freundlich aber ernsthaft aussehende Männer sich in Gruppen zusammen finden.

Besonders interessant ist der Fahrstuhl so oder so, da er nicht in der Reihenfolge von unten nach oben die Stockwerke angibt, sondern für uns durcheinander angereihte Zahlen für die Stockwerke bietet, die während der Fahrt mathematische Kenntnisse herausfordert und die Überlegung, welche Regel hier angewendet wurde.

Genau hinsehen ist angesagt!

Neben der Altstadt Jaffa nur einen kleinen Spaziergang entfernt am Strand entlang gibt es auch im neuen Teil der Stadt viel zu staunen:  Sehr breite Straßen, schöne Fußwege an Parks vorbei bis zum Museum oder einer der Galerien. Die Sommergalerie zeigt israelische Kunst und das Tel Aviv Museum of Art zeigt sich von außen schon großartig innovativ. Die Chelouche Galary ist ein echter Geheimtipp. Von außen ist die zuletzt genannte Galerie eher arabisch scheinend, auch der zeitgenössischen Kunst offen und modern.

Die Taxitagesfahrt nach Bethlehem und Jerusalem führt die Fahrgäste durch die Landschaft, die Lust auf einen längeren Aufenthalt macht. Gut 1 Stunde dauert die Fahrt und führt ohne große Komplikationen vorbei an Hügeln und grünen Wäldchen  zum ersten Stopp auf die Aussichtsplattform, die die goldene Kuppel im Hintergrund zeigt. Für einen Moment übernehmen Gefühle den Blickenden und es rollt  bei so manchem eine Träne beim Anblick dieser so sehr besonderen historischen Kuppel mit Klagemauer.

Die Berührung der Klagemauer ist wie ein tiefes Versprechen, Männer und Frauen getrennt.

Das Gemurmel, die Gebete, die Suchenden, die Zettel in Ritzen der Klagemauer vergisst man nie mehr.

Die Altstadt ist in  verschiedene Viertel gegliedert und von Krieg und Tod keine Spur. Friedlich scheinen hier die muslimische, jüdische, christliche und armenischen Bewohner, vielleicht, weil sie von einer Mauer umgeben sind.

Die Zitadelle ist wie alles, was man erblickt genauso wie überall auf Fotos abgedruckt und in Zeitungen oder dem Fernsehen, nur geht alles tiefer unter die Haut. Nirgendwo sonst ist Glauben, Lieben, Gemeinschaft und Beten und Geschichte und Heute und Gestern so tief in jedem Atemzug und jeder Stufe, jeder Wand und jedem Gebäude und im Betrachter. Nie kann man näher der gesamten Welt sein und Politik, sich selbst und der Menschheit wie hier.

Kein Wunder, denn hier sind alle Konfessionen zu finden, vielleicht ist Jerusalem deshalb auch so spürbar aufgeladen mit Energie?!

Es finden sich  ultra-orthodoxen nicht-zionistischen Juden und  orthodoxen zionistischen Juden,  Drusen, Sunniten, Schiiten, Aleviten,  Griechisch-Orthodoxe, Russisch-Orthodoxe, Georgisch-Orthodoxe, Syrisch-Orthodoxe, Griechische Katholiken, Altkatholiken, Römische Katholiken, Lutheraner, Anglikaner, Armenier und Äthiopier in dieser Stadt.

Eben unglaubliche Vielfalt, die demütig macht.

Nach einem wohltuenden Tee und kleinem Snack geht es weiter nach Bethlem.

Hier in Jerusalem spielt sich trotz emotionellem Gang zur Grabeskirche vorbei am arabischen Markt und in der Kapelle und dem unglaublich berührendem Sterbeort wenig Trauriges ab. Beginnt  doch hier für Christen mit der Auferstehung die Erlösung.

In der Tat reisen unendliche viele Menschen aus allen Ländern nach Jerusalem, um sich selbst,  ein Stück Stoff oder persönliches Accessoire auf einer ausgewiesenen Stelle mit Marmorplatte mit Gebeten murmelnd zu reiben und ihren Kopf darauf zu legen,  genau dort wo Jesus gelegt wurde, nachdem man ihn vom Kreuze nahm.

So  unendlich viel Kraft und Schönheit ist im Raum der Gebete. Ehrfurchtsvoll betritt und verlässt man diesen Platz. Hier und nur hier erhält das Wort „ heilig“ selbst für Religionsfremde eine ungeheure Dimension.

Vom Sterben, Nachdenken über jüdisches Schicksal und Schindlers Liste  und der großen Frage aller Fragen nach Gott und wer wir Menschen sind, geht es in kurzer Fahrt weiter nach Bethlem.

Der Geburtsort im palästinensischen Landesteil führt vorbei an einem Wachturm und hohen Mauer. Friedlich und ohne Zwischenfall erreicht man die Geburtskirche und steht andächtig wie alle anderen Besucher vor dem Altar über dem Stern der Geburtsgrotte.

Man sieht auch die wunderschöne Omar-Moschee am Platz draußen nach dem Verlassen.

Die Rückfahrt nach Tel Aviv merkt man kaum, so angefüllt und voller Gedanke ist man überrascht wie schnell eine Stunde vergehen kann.

Wer nach Israel reist, sollte unbedingt  viel Zeit einplanen. Kein Land bietet so viel!

Tel Aviv ist eine so wunderschöne, lebendige und sichere Stadt, die dazu verführt, doch noch einmal wieder zu kommen und sich dann in das Nachtleben der Stadt zu werfen oder mehr von Israel zu erleben.

Zum Weiterlesen hier zwei Webadressen

 

http://israel.ammkla.de/html/body_orte_jesu_9.html

http://www.land-der-bibel.de/bethlehem/bethlehem.htm

@VeRA

Fuerteventura oder am Ende der Welt

Fuerteventura oder am Ende der Welt dem Winter entkommen

Egal, wohin man der Kälte entkommen möchte, die Kanaren sind ein relativ schnell zu erreichendes Ziel. Gute 5 Stunden mit Boarding und Flug, schafft man es von Hannover dorthin – billig gebucht.

Doch welche Überraschung: vor der Landung schon breitet sich eine hügelige Welt vor dem Fenster im Flugzeug aus, die ihres gleichen sucht. Brauntöne wohin das Auge schaut und gefaltete Krustenoberflächen wie aus einer anderen Welt.

Nur gute 100 km von der marokkanischen Küste entfernt, empfängt diese kanarische Insel mit einem ziemlich großen neuen Flughafen die Reisenden sehr professionell.

Verschiedene Abholer stehen mit Schildchen am Ausgang, Reisegruppen pilgern zu verschieden bekannten Reiseführerbussen, Eingeweihte kaufen billig noch schnell Zigaretten, Alkohol und Parfüm ein und ein paar Einheimische werden liebevoll empfangen. Doch wer jetzt Spanisch zu hören erwartet wird enttäuscht!

Deutsch, Englisch, Russisch und nordische Sprachen ertönen;  und es bleibt unschwer zu erkennen, dass die Insel wohl offensichtlich vom Tourismus lebt.

Und  bei der knapp einstündigen Fahrt kommt einem in den Sinn, dass es hier wohl auch nicht viel mehr gibt als Urlaub am Strand.

Keine Bäume, keine Tiere, keine Geräusche, nur grenzenlose Weite mit Bergen und Hügeln braun- in –braun –  für manch einen eher deprimierend.

Jede Hotelanlage bietet dagegen aber eine verträumte Palmen-Beach-Pool- Umgebung an, gern auch all inklusiv, die für Augenblicke den Alltag und die eigentliche Umgebung vergessen lässt.

Auf jeden Fall sollte man sich ein Auto zu mieten für 40 Euro schafft man die ganze Insel. Besonders schön ist die kleine Stadt Antigua, denn hier gibt es nicht nur eine nette Apotheke, die hilfsbereit und ist, sondern es lockt gleich daneben eine kleine Bäckerei mit frischen Kaffee und begrenztem aber leckerem einheimischen Kuchen und Keksen. Auch das besondere Biotop des Garten- Oasis- Tierpark lockt für gelangweilte Inselbesucher mit einem nicht ganz billigen Ritt auf dem Kamel. Der Eintritt selbst in dieses Grün-In-Grün-Paradies ist allerdings nicht billig. Man wird gut und gern 90 Euro los, wenn man alle angebotenen Plätze besuchen möchte. Von Delphin-Show, Affengehege, Park und Eintritt ausgehend, ist das ziemlich teuer, aber ein kleiner Bereich mit Brücke und Wasserfall ist kostenlos zu besuchen ebenso das Gartencenter.

Aber außerordentlich reizvoll und kostenlos sind die  Naturdünen  bei Corralejo, wie die Sahara unglaublich grenzenlos, direkt am Meer in der Nähe des Hafens gelegen.  Eine unglaubliche  Weite mit gelbem Sand, so etwas Naturgewaltiges plötzlich aus dem Nichts auftauchend im Auto,  ist wirklich außergewöhnlich schön und nicht nur eine tolle Fotokulisse.

Der Hafen Puerto de Rosario und die dortigen Häuserfluchten laden zum Spazieren und Essen ein.  Die Aida und andere Kreuzfahrtschiffe liegen dort vor Anker. Es sind folglich viele Touristen unterwegs.

Wer die Stille sucht,  kann durch den großen Nationalpark Parque National Jandia wandern, der kein Park sondern raue braun-schwarze Felsen  vor einem auftauchend bietet. Wer sportlich ist, kann ich hier auch joggen bis die Welt untergeht- oder die Sonne…

Alles in Allem heißt es, sich für die windigen Tage im Januar und Februar warme Jacken mitzunehmen;  und sich ab und zu einfach mal zu Fuß zu bewegen am Strand entlang, der Wind bläst hart und unerbittlich im Winter und wohl auch im Sommer, so sagen die Einheimischen.

Die Region Jandia bietet einen guten Standort für die Beobachtung des Sonnenaufgangs und lange Spaziergänge am wilden Atlantik über Steine, vorbei an kleinen Höhlen;  von Esquinzo bis Morro Jable  ist dies ein toller Ausflug.

Wer Vegetation auf der Insel erwartet, wird enttäuscht. Aber es gibt Versuche von Aloa Vera Plantagen und  man erfährt viel über die Herstellung von herrlich-leckerem Ziegenkäse.

Diese älteste Insel der Kanaren soll vor gut 20 Millionen Jahren entstanden sein, aus einem Vulkanausstoß geboren. Das Gefühl auf solch einer alten Insel zu wandern provoziert auch Gänsehaut  ohne Wind.

Doch die Insel hinterlässt auch Leere, wie man sie außen sieht.

Nichts für leicht depressive Menschen. Es ist eine raue Insel. Die Bewohner treffen sich offensichtlich eher im Supermarkt als im Restaurant oder in ihren viereckigen auf braun-schwarzem Sand gebauten Flachdachhäusern, die wie Punkte in die Landschaft gestellt wirken. Außer LKW, Bussen, Taxis und PKWs sieht man kaum Menschen außer Touristen unterwegs.

Wer einheimische Küche sucht, wird enttäuscht. Dafür gibt es viele auf Touristen eingestellte Restaurants und Cafés.

Einheimische verdienen im Durchschnitt 1200 Euro, die Hotelanlagen gehören meist spanischen Festlandangehörigen und große Supermärkte verkaufen billig Eurowaren. Die Mieten sind durch den Tourismus sehr hoch  und Mietwohnungen rar für Einheimische und das Leben hart und voller Verzicht. Das Leben für die Menschen auf der Insel ist das Gegenteil zu dem, was Touristen im Land erleben: viel essen, trinken, billig wohnen und genießen.

Doch es gibt auch Angenehmes.

An der Küste trifft man auf  Streifenhörnchen, die einem zahm und fast zärtlich aus der Hand fressen. Flink und lustig wohnen sie in Felsen und gar Beton der Straßen: eben dort, wo sie auf Menschen treffen, die sie mit Nüssen füttern.

Hunde gibt es selten, Katzen eher dort, wo Hotels angesiedelt wurden. Geckos und Fliegen gibt es kaum sichtbar im Winter.

Am Meer sieht man alte Raben, Krähen, Möwen und ab und zu vielleicht mit gutem Auge im Wasser auch Wale.

Übrigens müssen Schüler, die weiterführende Schulen besuchen wollen, die Insel verlassen- nicht nur Urlauber also.

Tröstlich blickt man zum Abschied auf große uralte Kakteen, schöne Blumen und Pflanzen, Palmen und Meer  und das Hotel- und weiß spätestens beim Abflug: Fuerteventura bietet ein schöne Erholung, aber ein zweites Mal braucht man es nicht.

Fuerteventura,  eher eine Rentner- Insel für viele Deutsche, lohnt keinen zweiten Besuch, wenn man kulturell interessiert ist und einige Reisen getätigt hat. Dennoch trifft man hier und da auf Auswanderer, die Deutschland den Rücken gekehrt haben und dort leben.

Madeira ist sozusagen das Gegenteil : die sogenannte Blumeninsel- nur dort kann man nicht am Meer entlang gehen. Wer auf Madeira das Meer sucht, kann es nur anschauen oder bei einigen Hotels ein kleines Stück davon genießen.

Dagegen ist Madeira eine Reise wert, wenn man einen Zwischenstopp auf Reisen einlegen möchte. Dort gibt es hohe Felsen und Tunnel, die atemberaubende Landschaften freilegen.  Blumen und Artenreiche Insel lockt wirklich mit Allem, was man sich erhoffen könnte.

Im Innern der Insel  Madeira oder hoch auf den Hügeln gibt es tatsächlich Orte, wo kaum Touristen zu finden sind und eine ausgezeichnete Küche,gar nicht teuer , mit gutem Fisch und frischen Kräutern angeboten wird.  Wenn man denn mutig allein dort losmarschiert.

Doch die Welt ist zu groß, um sich lange mit den Kanaren aufzuhalten.  Die nächste Reise ist schon geplant!

Viel Spaß und bis  bald!

@ VeRa

Jahreswechsel in Indien

Eine Erinnerung, die für immer bleibt

Trivandrum Südindien

Mit dem großem Flieger mit Stopp in Dubai erwartet jeden Indien – Reisenden hier die große Überraschung. Auf dem Weg in das privat gemietet Zimmer findet man sich nach Taxifahrt mit lustigen Bildern und Figuren, betäubender indischer Musik und netten Fahrern (es fahren immer zwei vorne im Taxi mit, da Freunde und Familie den kostenlosen Trip zum Einkaufen in der Stadt nutzen) plötzlich an einem tobenden Meeresstrand mit fast europäisch wirkendem Treiben und irgendwie deplatziert wirkender Promenade wieder.

Unglaublich weißer Sand, so nah am Zimmer, mit riesigem Balkon ohne Fernsehen, aber mit Kühlschrank, lädt zum sofortigen Fußmarsch durchs Wasser ein. Jetzt im Winter ist die Außentemperatur feucht warm bei über 30 Grad und ein kühles Bad lockt. Doch das Wasser ist ebenfalls sehr warm.

Nach dieser Kurzbesichtigung am Strand wird kalt geduscht mit Wasserbehälter, den man füllt und über sich gießt, weil der Duschkopf schon lange deinstalliert wurde – aber die europäische Toilette funktioniert. Wer braucht schon Luxus, wenn er die schönste Aussicht überhaupt hat; das tosende Meer nur einige Schritte entfernt!

So frisch gemacht, in leichte Kleidung geschlüpft geht es ins typisch deutsche Café mit großen frisch dampfenden amerikanischen Kaffeekannen auf dem Tisch und kaltem Zitronendrink in den ersten Tag voller Staunen.

Bunte Kleider, englisch-spanisch-französische Sprachen im Ohr folgt man den Fußball spielenden Jugendlichen am Strand mit freudigen Blicken, bewundert den ein oder anderen Touristen, der in der starken Sonne brät oder auch die mondän dahin schreitenden möchte gern indisch-wirkenden mit Tüchern behangenen weiblichen Touristen.

Was alle hier aus der ganzen Welt eint, ist der Spitzenplatz vor Sri Lanka für eine einmonatige oder mehrmonatige Ayurveda Kurs. Allerdings gibt es auch Menschen, die hier überwintern, aus Belgien und Deutschland, aus den Niederlanden und Spanien, aus England und der Schweiz. Somit ist die Altersgruppe, die sich dieses leisten kann, eher weiblich und eher älter.

Doch bevor die erste Ayurveda Anwendung erfolgt als wohltuende entspannende Massage, spricht man mit dem Ayurveda Arzt. Dieser untersucht sehr gründlich und man hat viele Fragen zu beantworten.

Danach wird die Ayurveda Anwendung täglich jeden Vormittag festgelegt. Wer je eine richtige Ayurveda Massage erleben durfte, weiß, dass man danach so müde ist als hätte man drei Stunden Leistungssport betrieben oder einen mehrstündigen Marathon. Die Muskeln sind durchgeknetet, der Kopf ist müde, die Gedanken kreisen im Dunkeln und man möchte nur schlafen.

Jeder Ayurveda Massage folgt eine Ayurveda Diät, Rauch- und Alkohol frei geht es wochenlang jeden Tag aufs Gleiche morgens zum Ayurveda Center. Danach ein Schläfchen, Schwimmen und Essen. Abends gemütlich Spazierengehen und leichte Kost. Trotz Essen und ohne großen Verzicht, verliert man dank Ayurveda und Stoffwechseländerung in kürzester Zeit mehrere Kilos je nach Typ. Außerdem fühlt sich der eigene Körper nicht nur gestrafft an, sondern ist es auch.

Allerdings arbeitet diese Art der Therapie nach – und der Kopf beginnt, wenn man nicht meditiert oder Yoga begleitend durchführt, sehr in Aufruhr zu geraten. Aber auch dies bringt ungewohnte und neue Erkenntnisse mit sich. Seele und Körper werden gleichzeitig massiv stimuliert.

Ausgeruht, entspannt, entgiftet und Beschwerden frei reist man wieder ab.

Doch vorher sollte man einige der wunderschönen Plätze besuchen die sich Trivandrum genannt Thiruvananthapuram  als Hauptstadt von Kerala befinden.

Eine Tour in die Mangrovenlandschaft auf dem Fluß, mit einer  Pause auf der langen Sandbank, der das Salzwasser vom Süßwasser trennt, ist empfehlenswert. Mit dem Boot gleitet man vorbei an Familien, die in dem in allen Grünfarben schildernden Flusswasser baden, waschen und sich vergnügen.

Auch gedankenverlorene Fischer kann man sichten und die anmutig wie gemalt auf alten Ästen sitzende Vögel ähnlich den Kormoranen.

Seltene Reiherarten, besondere Storchenarten als auch dunkle Finkenarten lassen sich mit viel Glück erspähen bei solch Bootstour.

Beeindruckend ruhig gleitet das Boot durch diese verträumte Flusslandschaft und  wieder zurück. Buchen kann man solche Touren auch als Einzeltour ohne andere Touristen für sehr wenig Geld.

Überhaupt lässt es sich in Indien gut leben, im Verhältnis zu Deutschland ist alles sehr billig, so dass ein langer Urlaub möglich und auch zu empfehlen ist, wenn man ein wenig von Indien kennen lernen möchte.

Zurück in Kovalam am Strand des Arabischen Meeres und der Light House Beach genießen viele dann den Sonnenuntergang bei gutem Essen.

In Trivandrum Stadt gibt es nicht nur ein großes Kaufhaus, sondern wie überall in Indien eindrucksvolle Tempel, den besonderen Padmanabhaswamy-Tempel, aber auch das Napier Museum. Als Nicht –  Hindu kann man allerdings den eindrucksvollen Tempel nicht betreten, aber auch von draußen ist das Gelände und Gebäude eindrucksvoll anzusehen.  Respektvoll kann man den Gläubigen zusehen, wie sie die Alterskleidung ablegen und in weißen Gewändern die Treppen zum Tempel hinaufklettern.

Aber auch die wenigen christlichen Kirchen sind eindrucksvoll und besonders interessant, wenn man einen Tag erwischt, an dem innen ein Chor singt.

Hier am fast südlichsten Punkt Indiens gibt es außer Teeplantagen weiter im Inland so manches zu entdecken, das nicht im Reiseführer steht. So sieht man zurück gezogene Inder und Yogi, aber auch Europäer, die in der Wildnis leben.

Besonders sind auch die typischen Schulen für die besondere langjährige Ausbildung im einzigartigen Klassischen Kerala Stil Tanz dem Kathakali und Kutiyattom. Die sogenannte Margi Organisation hält sich strikt an uralte Gesetze der sehr harten und langen Ausbildung durchgeführt von besonderen Lehrern und Gurus.

Die Ästhetik einer solchen Performance zieht jeden Zuschauer absolut in seinen Bann, denn die Gestik und Mimik der Tänzer ist ungeheuer spannend und mitreißend.

Dieser Teil Indiens kann sich als einziger Distrikt „kommunistisch gewählt“ nennen und dies spiegelt sich in guten Bildungschancen für alle Kinder wider.

Nicht nur gut ausgebildete Jungen toben am Strand, sondern auch die Mädchen lernen eifrig und freuen sich auf Abitur und Studium und lernen. Aber die Gruppen von Mädchen benötigen noch immer eine ältere Frau, die sie begleitet in der Öffentlichkeit. Überhaupt haben Frauen noch immer nicht die gleichen Rechte und können nicht gleichberechtigt im Land leben.

Wer über einem der vielen Shops an der Promenade wohnt, kann  oft im Hinterbereich der Läden beobachten, wie der Vater das Geld kassiert und verwaltet und hinten die Tochter lernt und die Mutter als Beraterin die zumeist weiblichen Kunden „ berät“.

Wenn man eine Party am Ende des Jahres und jeden Tag ein anderes Bild sucht ohne Fernsehen, dann ist Trivandrum das absolute Must Do! Tagelang wird gefeiert, Merry Christmas gerufen und die jungen Männer feiern tagelang verkleidet im Wasser und auf Booten. Jeden Tag und jede Nacht gibt es andere Dinge zu erleben.

So die Fischer wie sie die Netze singend einholen und sich über Hilfe freuen. Der Gesang und diese Gemeinschaft der Fischer erzeugt wahre Gänsehaut , man erstarrt ehrfürchtig vor dieser uralten Tradition und dem Lebenskampf dieser Männer.

Ein absolutes Erlebnis ist das Neujahrsbad in einer Menschenmasse von Hunderten von Indern, die im Sand Neujahrsburgen bauen, Herzen formen und laut schreiend HAPPY NEW YEAR zurufen und in die Hände klatschen und unbedingt jeden umarmen wollen.

So warm und überschwänglich, erlebt man nur einmal und zwar genau hier:

Echt indisch den Jahreswechsel!

In diesem Sinne, gern noch einmal: HAPPY NEW YEAR!

@VeRa

Piemont IVREA (2)

Jahreswechsel in Piemont in der verträumten Stadt  Ivrea

(siehe auch Blog Oktober 2017)

Italien ist immer schön, sagen Kenner. Auch wenn man nicht Skilaufen möchte, lohnt sich der Norden im Winter.

Piemont im Nordwesten Italiens ist die größte Region des Stiefels und grenzt an die Schweiz, Frankreich, an Ligurien und Emilia- Romana, die Lombardei und das wunderschöne Aosta -Tal. Das offizielle Symbol ist die Benediktinerabtei di San Michele. Der hohe Monte Rosa ist weithin wie Teile der Alpen zu sehen. Man spricht auch von der wunderschöne Po-Ebene Piemont.

Flüge gen Hauptstadt Turin finden sich schnell und günstig, Automiete und auch Zugreisen sind einfach zu organisieren und die Fahrt gen Ivrea dauert nur ganze 30 – 40 Minuten. Allerdings brauchen Fahrer ruhige Nerven tagsüber, da am Wegrand viele Prostituierte, eben auch im Winter kaum bekleidet auf  Plastikstühlen sitzend oder daneben stehend, ihre Dienste an der Landstraße anbieten.

Wenn man Mautstationen auslassen will, ist die Fahrt noch einmal so schön. Zwischen urigen Dörfern, weiß gekleideten Feldern umrahmt von wunderschöner Landschaft der Berge, liegt ziemlich gut gelegen auch ein mehr als günstiges Hotelchen, in dem die Mitarbeiter sogar Wasserkocher aufs Zimmer stellen, Schokolade bieten und den besten Service, den man sich wünscht.

Aus diesem Grund, auch weil es ruhig gelegen ist, mit Balkonen, sehr sauber und nettem kleinen Frühstück, sollte man im Hotel la Villa übernachten.

Die Stadt Ivrea bietet neben dem schon einmal beschriebenen Olivetti Gründerhaus und dazugehörigen Museum, eine fast wie Prag wirkende Altstadt, mit Kathedrale Santa Maria Assunta, einer uralten ehemaligen Steinstadt in der die Zeit stehen geblieben scheint und die wie aus dem Märchenbuch wirkt.

Cafés und Altstadt voller kleiner Geschäftchen und Bars laden in der Stadt zum Aufwärmen ein.

Zu besichtigen ist darüber hinaus die Kirche San Bernadino und Chiesa di San Grato als auch das Castello von Ivrea, das Labirinto del Castello di Masimo, von wo man einen wunderschönen Blick auf die Landschaft mit den Bergen mit dem Hintergrund hat. Das Museum der Stadt ist außerordentlich interessant und bietet verschiedene Ausstellungen.

Der Bummel am Fluss bietet bei jedem Wetter ein ausgesprochen hinreißendes Fotomotiv, wie man es selten findet. Die Brücken mit dem dahingleitenden Fluss Dora Baltea lassen für Augenblicke die Welt vergessen und man mag sich nicht wegdrehen.

In Ivreas Nachbarschaft gibt es einen kleinen verschlafenen Ort namens Montestrutto. Hier findet im Winter ein sehr ungewöhnlicher Wettbewerb der Bewohner statt: Man stellt Krippen aus, aus Papier, Glas, Porzellan, Plastik, Holz und Stein, in jeder Größe, mit Licht und ohne, eine unglaubliche Vielfalt des christlichen Motivs. Gleichzeitig ist der Ort wie ein lebendiges Museum, viele Hinterhöfe öffnen die Türen und ein kleines lebendiges Museum ist dadurch genau hier zu erleben, eine wahre Zeitreise.

Die Bewohner kultivieren seit Jahren in dieser doch eher kalten Region Italiens eine besondere Olivenart, die nur dort wächst und zu allerfeinstem Olivenöl verarbeitet wird. Der Ort liegt unterhalb eines riesigen Felsmassivs, der im Sommer viele Kletterer anlockt und ist dieser Sportgruppe sehr bekannt.

In anderer Nähe zu Ivrea liegen wunderschöne Seen wie der Lago Sitio, der Lago di Viverone und der Lago Mucrone, die wunderschönen kurvenreichen Anfahrten bieten, mit unerwartetem Panorama.

Wer den Sommer als Reisezeit bevorzugt,  kommt in den Genuss dort zu segeln oder zu baden und verpasst dann hoffentlich nicht das Spektakel der legendären Orangenschlacht in der Stadt!

Für Shoppingfreunde bietet das Einkaufscenter Bennet auf zwei Etagen viele Angebote und auch neben klassischen Burger, chinesische und gute italienische Küche in dazugehörigen Restaurants.

Ja die klassischen grünen Nudeln und besonders zubereiteten Linsen bekommt man wie den Panettone mit klassischem Schaumwein nur bei Einheimischen zu Hause. Wie gut, wenn man in Italien Freunde hat!

Genüsslich beim Tee vor dem offenen Feuer lässt es sich bei netten Gesprächen mit Einheimischen gut aushalten. Viele Häuser haben hier im Norden Kamine, die sehr besondere Atmosphäre schaffen im Winter, wie man es in Italien sonst nicht kennt.

In diesem Jahr gab es übrigens in Turin selbst zwar kein Feuerwerk in Gedenken der Opfer von 2017, die beim Public Football Viewing verletzt und getötet wurden und auch aus Vorsicht, dafür aber eine hinreißende Lichtershow: alle Gebäude wurden herrlich angestrahlt und erglühten in besonderem Licht.

Ivreas Bewohner ließen den Jahreswechsel laut und eindrucksvoll mit lautem Knall und Feuerwerk am Silvestertag erleben. Ganz so wie es trotz aller furchtbaren Geschichten in der heutigen Zeit besonders schön nur am Jahresende sein kann. Der Himmel glühte rot, grün und golden!

Alla prossima carissima bella Italia e Buon Anno a tutti!

@VeRa

PS Eigene Fotos werden nicht veröffentlicht